Veröffentlicht: 05.01.2018

Ledger

Der Ledger als Grundbegriff

Ledger ist im englischsprachigen Wirtschaftsraum der Begriff für ein Kontenbuch. In diesem Kontenbuch werden alle Informationen über Geldbewegungen eingetragen.

Zu diesen komplexen Informationen gehören die Beträge, die Geldmengen und der Verwendungszweck von Geldbeträgen. Diese Transaktionen werden nach Einnahmen und Ausgaben unterschieden.

Wenn der Begriff ohne zusätzliche Begriffe verwendet, ist damit das Hauptbuch, im buchhalterischen Sinn, gemeint. In einem solchen Hauptbuch werden jegliche Finanztransaktionen eingetragen.

Wer ein solches führen muss, wird von den zuständigen Finanzbehörden festgelegt. Zur Führung dieses Kontenbuches können Gewerbetreibende oder Gesellschaften verpflichtet werden, um Kontrollen über alle Finanztransaktionen zu ermöglichen.

Ledger als Instrument bei Kryptowährungen

In diesem Zusammenhang hat dieser Begriff zweierlei Bedeutung. Erstens ist er ein fester Bestandteil der digitalen Buchführung.

Das dezentrale Ledger ersetzt, gemeinsam mit einem Blockchain alle Funktionen einer herkömmlichen Bank. Eine Bank ist im Geschäftsverkehr mit Kryptowährungen, nicht mehr notwendig.

In der digitalen Form werden, wie in einem Wirtschaftsbuch, alle Finanztransaktionen gespeichert. Dieser wird damit zum gemeinsamen Hauptbuch aller Nutzer einer Kryptowährung, wie zum Beispiel dem BitCoin.

Diese Form existiert dezentral im Internet und enthält alle erforderlichen Angaben, wie oben beschrieben. Die zweite Bezeichnung, die mit Ledger verbunden ist, ist ein Hardware-Wallet mit dieser Bezeichnung.

Der Hersteller hat seinen Firmensitz in Paris und bietet seine Produkte weltweit online an. Zum Angebot gehören verschiedene Wallets zur Speicherung von Kryptowährungen.

Auf diesem Wallet wird dann das persönliche Hauptbuch gespeichert. Damit ist die Doppelbedeutung des Wortes begründet.

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