Veröffentlicht: 26.01.2018

Ist Bitcoin Mining profitabel?

Ist Bitcoin Mining profitabel?

Ist Bitcoin Mining profitabel – vermutlich eine der häufigsten Fragen der aktuellen Zeit. Das Mining von Bitcoins bietet vielen Privatanlegern eine Möglichkeit, am Bitcoin Hype teilzuhaben, ohne notwendigerweise Bitcoins kaufen zu müssen.

Denn nicht alle Investoren sind bereit, fünfstellige Beträge zu investieren, um in den Besitz von Bitcoins zu gelangen. Beim Mining beteiligt man sich an der Herstellung von Bitcoins, indem man Rechenleistung kauft.

Spezialrechner lösen komplexe Rechenprozesse und sorgen so dafür, dass Bitcoins entstehen. Diese werden den Investoren als Gewinn ausgezahlt. Je mehr Rechenleistung Investoren einkaufen, desto höher ist die Anzahl an Bitcoins, die ausgeschüttet wird.

Beim Mining müssen allerdings keine hohen Summen investiert werden, der Einstieg ist ab kleinen dreistelligen Beträgen möglich. Sehr zur Freude vieler Privatpersonen!

Viele Anleger möchten vor einer Investition dennoch wissen: Ist Bitcoin Mining profitabel? Denn eine festgelegte Anzahl von Bitcoin als Ergebnis oder eine vertragliche Garantie auf Gewinn gibt es nicht. Dafür ist der Mining Prozess viel zu komplex.

Profitabel ist Mining erst dann, wenn der Break Even Point erreicht ist, also die Ergebnisse den Anfangsinvestment ausgleichen und die Gewinnzone beginnt.

Um Gewinnchancen zu überschlagen, muss also immer bedacht werden, dass dies eine Weile dauern kann.

Ist Bitcoin Mining profitabel? Anbieterwahl und Ergebnisse

Sobald der Euro Wert des Anfangsinvestments erreicht ist, sind die Mining Ergebnisse als Reingewinn zu werten. Denn ab dann kommen Anleger ins Verdienen.

Nun gibt es verschiedene Anbieter auf dem Markt, die Mining für Privatanleger zugänglich machen. Vergleicht man diese, kommt man zu folgendem Ergebnis: Es dauert im Schnitt ca. ein Jahr, bis die Summe des Anfangsinvestments wieder drin ist.

Somit muss man ein wenig Geduld mitbringen und Mining als längerfristige Geldanlage sehen. Auch ist es Fakt, dass beim Mining die „Difficulty“ eine große Rolle spielt. Damit ist die technische Schwierigkeit gemeint, die bei den Rechenprozessen besteht.

Diese steigt stetig und wird größer, je mehr Miner es gibt. Sie sorgt dafür, dass sich bei nahezu allen Anbietern die Ausschüttung im Laufe der Zeit kontinuierlich verringert. Ausnahme dessen sind Mining Anbieter, die Mixed Mining anbieten, also nicht nur Bitcoins minen (z. B. Invia World).

Ob das Bitcoin Mining schlussendlich profitabel war, lässt sich erst am Ende des Mining Vertrags feststellen. Es zählt der Gesamtwert, der bis zu diesem Zeitpunkt an Ausschüttung erreicht ist. Dieser hängt maßgeblich noch von einem anderen wichtigen Faktor ab.

Ist Bitcoin Mining profitabel? Faktoren und Abhängigkeit

Um die Frage „Ist Bitcoin Mining profitabel?“ beantworten zu können, muss nicht nur die Difficulty bedacht werden. Die Wertentwicklung des Bitcoin selbst spielt eine große Rolle.

In der Vergangenheit ist der Wert des Bitcoin stetig gestiegen. Immer wieder gab es Kurskorrekturen, nach denen es jedoch wieder bergauf ging. Geht man nun davon aus, dass diese Entwicklung weiterhin bestehen wird, ist Bitcoin Mining profitabel.

Denn Anleger können, sobald der Break Even Punkt erreicht ist, durch die Wertsteigerung zusätzlich Gewinn machen. Dieser kann lohnenswerte Höhen erreichen. So ist es möglich, dass Ausschüttungen im Laufe der Jahre doppelt oder dreifach so viel wert sind.

Als Vergleichswert wird dabei immer der Euro Wert des Bitcoin zum Zeitpunkt der Anfangsinvestition genommen.

Eine Wertsteigerung lässt sich nur mitnehmen, wenn die ausgeschütteten Bitcoins von den Anlegern gehalten werden. Wer sich seine Mining Ergebnisse direkt in Euro auszahlen lässt, wird viel weniger Profit haben.

Schwierig wird es, wenn der Bitcoin Kurs fällt. Dann verringert sich automatisch der Wert der Ausschüttungen, egal, wie hoch diese sind. In diesem Fall gibt es nur eine Lösung: Die ausgeschütteten Bitcoins so lange zu halten, bis die Kurskorrektur vorbei ist und der Wert wieder steigt.

Weitere gewinnmindernde Faktoren beim Mining sind Wartungskosten der Gerätschaften und Stromkosten. Die meisten Anbieter legen diese auf die Investoren um. So kann es sein, dass ein Teil der Mining Ausschüttung einbehalten wird oder automatisch an den Anbieter abfließt.

Fakt ist: Einzelpersonen können zwar Mining Geräte für sich zuhause kaufen. Alleine kann aber niemand weder den Strom noch die anderen Instandhaltungskosten stemmen.

Mining ist also nur in großen Pools profitabel, die von Firmen betrieben werden.

Ist Bitcoin Mining profitabel? Fazit

Ob Bitcoin Mining noch profitabel ist, lässt sich pauschal nicht beantworten.

Klar ist, dass es große Mining Pools braucht, da man als Einzelperson aufgrund der Kosten keine Gewinne erzielen würde. Anbieter schütten Mining Ergebnisse in Bitcoins aus und sorgen so dafür, dass der Bitcoin Bestand ihrer Investoren stetig wächst.

Diese müssen zunächst jedoch den Break Even Point erreichen. Erst wenn der Wert des anfänglichen Investments wieder drin ist, beginnt die Gewinnzone.

Viele Beteiligungen sorgen dafür, dass die technische Difficulty steigt. Diese bewirkt, dass sich die Mining Ergebnisse im Laufe der Zeit verringern.

Der Wert der Ausschüttung hängt vom Kurswert des Bitcoin ab. Steigt dieser, ist Mining absolut profitabel, weil sich das digitale Geld dadurch zusätzlich vermehrt.

Fällt der Kurs, verringert sich auch der Wert der Mining Ergebnisse.

Geht man nun abschließend davon aus, dass der Wertanstieg des Bitcoin niemals abbricht, ist Mining eine profitable, wenn auch langfristige Angelegenheit.

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