Artikel veröffentlicht am: 24. April 2018

HashFlare 2.0

HashFlare 2.0: bis zur Unendlichkeit … und noch weiter

 

Dies ist eine Übersetzung dieses Blogbeitrags auf Hashflare.io, welche wir für Sie erstellt haben.

 

HashFlare verändert sich – als wir 2015 anfingen, unseren Service aufzubauen, hätten wir nie erwartet, dass ihn zweieinhalb Jahre später schon über eine Million Leute nutzen würden. Sicher, wir waren jung, voller Ehrgeiz und hatten große Pläne (die haben wir immer noch), aber die Wirklichkeit hat uns doch überrascht und unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen.

Im Schnitt melden sich täglich 4.000 neue Nutzer für unseren Service an und er wird rund um die Uhr von rund 8.000 Personen in Anspruch genommen. All diesen Leuten ist sicher aufgefallen, wie sehr wir in den letzten Monaten mit der Wartung von HashFlare beschäftigt waren.

Natürlich sorgen Störungen sofort für eine Welle des Protests, aber wir versichern euch – es lohnt sich, noch ein wenig Geduld aufzubringen. Denn all diese kurzzeitigen Beeinträchtigungen sind Anzeichen für die anstehenden Veränderungen. Wir schlagen ein neues Kapitel auf – und es heißt Hashflare (Link der Redaktion: www.hashflare.io ) 2.0.

 

Um euch einen besseren Überblick darüber zu verschaffen, wie grundlegend sich die neue Version von Hashflare (Link der Redaktion: www.hashflare.io ) von der alten unterscheidet (und was der Grund für die ganze Sache ist), haben wir mit Vitali Pavlov gesprochen, dem Chef-Produktentwickler bei HashCoins, der von Anfang an an HashFlare gearbeitet hat. Wie immer, finden sich die Gründe für Veränderung in der Vergangenheit.

 

So war es … und so wird es werden

Die Geschichte von HashFlare beginnt im Jahr 2013, als die estnische Firma HashCoins sich das Ziel setzte, eines der ersten Unternehmen zu werden, das Mining-Hardware herstellt.

Herzstück unserer Miners waren ASIC-Chips, was HashCoins recht schnell einen Platz an der Sonne einbrachte: Zu dieser Zeit hatten ASIC-Miners einen Marktanteil von etwa 20 %, und ein Kauf amortisierte sich innerhalb weniger Wochen oder Monate.

 

Wir bemerkten recht bald, dass Mining-Hardware eine gute Sache sein könnte, die allerdings auch ihre Nachteile hat. Zum einen ist solche Hardware ziemlich teuer (wir sprechen hier von mehreren tausend Dollar pro Rechner), was es schwierig macht, Mining-Einsteiger als neue Kunden zu gewinnen.

Zum anderen ist der Transport von Mining-Hardware mit einer Vielzahl von Risiken verbunden. Außerdem kann es Probleme mit dem Zoll geben oder die Geräte werden beschädigt.

Darüber hinaus gab es auch Schwierigkeiten auf der Nutzerseite: Nicht alle unsere Kunden sind Mining-Experten, aber ASIC-Miner sind keine Windows-PCs. Man muss sie einrichten und sich ein wenig mit ihnen beschäftigen, bevor man sie nutzen kann.

Dazu kommen noch die üblichen Probleme bei Minern und Server-Hardware, wie Wärme- und Geräuschentwicklung, sperrige Gehäuse, unzureichende Belüftung und hoher Stromverbrauch.

 

Also beschlossen wir, einen neuen Weg einzuschlagen, und zwar mit einem Cloud-Mining-Service. Renna Reemet, die Chefentwicklerin bei HashFlare, wurde zur treibenden Kraft hinter diesem Plan.

Vitali hat rückblickend das Gefühl, dass HashFlare im ersten Jahr praktisch von Renna und ihm im Alleingang aufgebaut wurde.

Das Management segnete den Plan ab, der technische Direktor gab allen einige nützliche Ratschläge mit auf den Weg, und dann ging es los. Die erste Version unseres Cloud-Mining-Panels war fertig nach … 13 Tagen (laut Vitali war das eine seiner besten und größten Leistungen als Entwickler) und HashFlare 1.0 wurde innerhalb von sechs Monaten der Öffentlichkeit vorgestellt. Leider war aber nicht alles perfekt.

 

„Da wir nicht verstanden hatten, wie groß der wachsende Cloud-Mining-Trend war, hätten wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht vorgestellt, dass wir nach zweieinhalb Jahren schon mehr als eine Million Nutzer haben.“, sagt Vitali.

 

Es ist natürlich ein wenig peinlich, das zuzugeben, aber wir wollen ehrlich sein: Die erste Version von HashFlare entstand zwar nicht auf einer Papierserviette, aber sie verwendete Technologien, die heutzutage nicht unbedingt als die modernsten gelten. Dadurch entstanden verschiedene Mängel, die sich mit der steigenden Zahl an Nutzern zu ernsthaften technischen Problemen auswuchsen.

 

HashFlare war allerdings weit mehr als nur ein Nebenprojekt: Wir arbeiteten rund um die Uhr daran und seit die Idee zu HashFlare entstanden war, durften Vitali und Renna die Vorteile, direkt im Büro zu wohnen, in vollen Zügen genießen.

 

„Mit der Zeit stießen neue Leute zum IT-Team“, erinnert sich Vitali. „Dadurch sank unsere Arbeitsbelastung und es wurde leichter, sich auf die Weiterentwicklung des Projekts zu konzentrieren und auf die Anmerkungen unserer Nutzer zu reagieren.

Allerdings müssen wir es auch jetzt noch gelegentlich ausbaden, dass wir den ursprünglichen Code in so großer Eile geschrieben haben, und wir sind noch immer dabei, ihn zu optimieren. Trotzdem sind wir natürlich sehr stolz darauf, dass unser Code funktioniert und wir ein Projekt mit einer bis heute stabilen Präsenz am Markt schaffen konnten.“

 

Fast drei Jahre später umfasst HashFlare vier Algorithmen (SCRYPT, SHA-256, ETHASH und EQUIHASH) mit automatisierten Auszahlungen in Bitcoins, Ethereum und Zcash, eine einfach zu bedienende Statistikfunktion und die optionale Verteilung von Hashrate an Mining-Pools.

Außerdem hat es weltweit Nutzer gefunden – unter anderem in Nord- und Südamerika, Russland, Europa und Asien. Hinter all diesen Erfolgen steht ein Team aus engagierten Leuten, die ihren Job lieben und Kryptowährungen, Mining und Blockchain-Technologien als Ganzes nach vorne bringen wollen.

 

Was kommt als Nächstes für HashFlare?

Natürlich war das noch nicht alles. Im Herbst verließ Renna Reemet HashFlare, um als Entwicklerin an anderen Projekten zu arbeiten, die nichts mit Cloud-Mining zu tun haben. Renna hat die drei Jahre zuvor aber unglaubliche Anstrengungen in dieses Projekt gesteckt und unermüdlich daran gearbeitet – häufig, ohne dabei an sich selbst zu denken. So jemanden kann man nicht ersetzen, aber das haben wir auch gar nicht vor.

 

Stattdessen starten wir in ein neues „Zeitalter“, und wir freuen uns mitteilen zu können, dass wir jemanden als Chefentwickler für HashFlare gewinnen konnten, der genauso selbstlos ist wie Renna: Pavel Borozdin.

 

Pavel kam vor einem Jahr zu HashFlare und arbeitete eng mit Renna zusammen, um unseren Service zu optimieren, Bugs zu beheben und neue Funktionen und Technologien einzubinden. Da er ebenso leidenschaftlich bei der Sache war wie sie und selbst mitten in der Nacht gerne aus dem Bett sprang, um Fehler oder unvorhergesehene Probleme zu beheben, war uns klar: Pavel ist der perfekte Kandidat für den Posten des Chefentwicklers.

Pavel hat jetzt die Aufgabe, HashFlare auf eine neue Architektur umzustellen, und wir würden ihm so eine Aufgabe nie anvertrauen, wenn wir nicht vollstes Vertrauen in ihn und seine Fähigkeiten hätten. 🙂

 

Alles neu macht der Mai

Derzeit arbeiten wir in zwei Bereichen an HashFlare. Zum einen ziehen wir mit unserer gesamten Struktur auf AWS um, zum anderen teilen wir den Kern unserer Webseite in einzelne Mikroservices auf. So soll HashFlare produktiver und stabiler werden. Für unsere Nutzer bedeutet das: Das System wird flexibler und gleichzeitig stabiler.

AWS, eine Art Cloud-Hosting-Lösung, macht es leichter für uns, DDoS-Angriffe abzuwehren, außerdem können wir Belastungsspitzen besser abfedern. Im Moment haben unsere Server gelegentlich Probleme, die große Zahl an Nutzern zu bewältigen. Nach dem Umzug auf AWS sollte es solche Schwierigkeiten nur noch selten geben, zudem lassen sie sich dann leichter beheben.

Auf Veränderungen angesprochen, hatte Pavel Folgendes zu sagen:

„HashFlare besitzt eine monolithische Architektur, die bis 2017 ausreichend war, um die Nutzerzahlen zu bewältigen. Angesichts der wachsenden Beliebtheit von Kryptowährungen und der explodierenden Kurse ist die Nachfrage aber gewaltig gestiegen, und die Zahl unserer Nutzer hat sich exponentiell vervielfacht. Früher hatten wir zwischen 15.000 und 20.000 neue Nutzer pro Monat, aber inzwischen sind es manchmal bis zu 100.000.

 

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags hatte unsere Webseite 1.495.737 registrierte Nutzer. Die Belastung für unsere Server steigt weiter, was die monolithische Architektur an ihre Leistungsgrenzen bringt. Zwar optimieren wir unseren Code immer wieder und überprüfen unsere Ansätze und Methoden regelmäßig auf ihre Effizienz, aber es bleibt trotzdem nur relativ wenig Zeit, um an Version 2.0 zu arbeiten.

 

Im März 2017 beschlossen wir, alles auf eine Mikroservices-Architektur umzustellen. Dadurch können wir die App problemlos skalieren und die Belastung wird auf verschiedene Module des Systems verteilt, sodass unser Service deutlich beschleunigt wird.“

 

Wir sind endlich dazu gekommen, uns auf die Entwicklung des Systems für Version 2.0 zu konzentrieren. Die aktuelle Version von HashFlare wurde in PHP geschrieben, für HashFlare 2.0 haben wir uns dagegen für Java entschieden. Neben Front- und Backend legen wir den Fokus auch auf einen API-Service.

Ja, wir überlegen ernsthaft, unsere API möglichst offen für andere Entwickler zu gestalten, sodass sie eigene Produkte basierend auf HashFlare auf den Markt bringen können. Apps für Mobilgeräte oder Telegramm-Bots? Kein Problem.

Und natürlich verpassen wir dem neuen HashFlare nicht nur einen internen Frühjahrsputz, sondern auch ein Facelift. Dabei ist das moderne, komplett überarbeitete Design aber nur die Spitze des Eisbergs: Ihr werdet merken, dass die Arbeit mit Version 2.0 und ihrem Dashboard sehr viel einfacher geworden ist.

 

Derzeit erweitern wir regelmäßig unser Team und wir suchen neue Full-Stack- und Java-Entwickler. So stellen wir sicher, dass wir unsere Architektur erfolgreich auf ein System umstellen können, das effizienter und in Notfällen leichter handhabbar ist. Die Migration auf HashFlare 2.0 ist für 2018 geplant – quasi ein leicht verspätetes Weihnachtsgeschenk für euch.

 

Wir hoffen, ihr hattet schöne Feiertage!

 

Bleibt am Ball,
Euer HashFlare-Team

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