Veröffentlicht: 09.01.2018

Bitcoin Whitepaper

Was ist das Bitcoin Whitepaper?

Beim Bitcoin Whitepaper handelt es sich um ein Dokument, welches den Grundpfeiler für die Bitcoin-Kryptowährung legte. Dabei wurde dieses Dokument von Satoshi, dem Gründer der Bitcoin, am 1. November 2008 in einer Mail an die Cryptographie Mailing List verteilt.

Das Whitepaper trug den Namen „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“ und umfasste lediglich 8 Seiten. Auf diesen 8 Seiten wurde die gesamte technische Grundlage für Bitcoin, Kryptowährungen im Allgemeinen sowie für die Blockchain-Technologie gelegt.

Heutzutage gilt dieses Whitepaper als das Gründungsdokument für digitale Währungen. Dabei werden durch das Bitcoin Whitepaper mehrere kryptografische Konzepte wie beispielsweise Signaturen, Merkle Trees oder Hashes thematisiert.

Das Ziel dabei ist das Erschaffen eines dezentralen Zahlungssystems, welches vollständig auf einer digitalen Währung basiert. Dabei unterscheidet sich dieser Ansatz grundlegend von den vorangegangenen Versuchen zur Schaffung einer digitalen Währung, denn Bitcoin benötigt kein Vertrauen in die Aktivitäten einer dritten Institution.

Was unterscheidet Bitcoin von anderen digitalen Währungen?

In dem Whitepaper wurde die Idee manifestiert, dass die Verifikation von Transaktionen mithilfe eines Proof-of-Work-Algorithmus durchgeführt werden soll. Hierfür werden Rechenkapazitäten benötigt, welche für die Erstellung von Blöcken eingesetzt werden.

Diese Blöcke sind dabei unveränderbar und chronologisch, sodass jede Transaktion der Blockchain transparent und nachvollziehbar ist. Des Weiteren belegt das Whitepaper, dass es nicht möglich ist, diese Blockchain zu manipulieren.

Hierdurch wird das Vertrauen der Nutzer in einen Dritten nicht mehr benötigt. Die Entwicklung des Tokens wurde bis Ende 2010 durch Satoshi Nakamoto geleitet, bis dieser verschwand.

Aufgrund von Anonymisierungsverfahren ist die wahre Identität des Bitcoin-Erfinders bis zum heutigen Tage unbekannt.

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