Veröffentlicht: 19.02.2018

Zcoin Staking

Einleitung – was bedeutet Zcoin Staking?

Der folgende Blogbeitrag thematisiert das Zcoin Staking. Das Zcoin Staking ist der Prozess, in dessen Rahmen Transaktionen im Zcoin-Netzwerk verifiziert und somit neue Tokens geschaffen werden.

Der Finanzmarkt wird zum aktuellen Zeitpunkt von Startups, welche in diesem Fall auch als Fintechs bezeichnet werden, aufgeräumt. Oftmals sind etablierte Unternehmen mit maroden Strukturen und Hierarchien durchzogen und Prozesse eingefahren und wenig digital, geschweige denn innovativ.

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Während Fintechs auf die Verbesserung der Prozesse ausgerichtet sind, verfolgen Kryptowährungen wie Bitcoin das Ziel Fiat-Währungen zu ersetzen und somit Banken obsolet werden zu lassen. Insbesondere die neue Art der finanziellen Interaktion soll Nutzer vom Einsatz der Kryptowährungen überzeugen.

Allerdings zeichnet sich Bitcoin auch durch Nachteile aus, welche insbesondere die Privatsphäre der Nutzer betrifft. Das öffentliche Bitcoin-Transaktionsprotokoll beispielsweise kann Nutzer nur durch die Nutzung von Pseudonymen schützen, sodass bei einer Überprüfung des Pseudonyms schnell Transaktionsvolumen und Salden der Nutzer in Erfahrung gebracht werden können.

Doch auch der neue Ansatz zur Verifikation von Transaktionen im Rahmen von Kryptowährungen ist besonders, denn innerhalb des Peer-to-Peer-Netzwerks wird ein Konsens geschaffen, der alle anfallenden Transaktionen bestätigt. Hierbei wird oftmals auf einen Proof-of-Work-Ansatz gesetzt, welcher jedoch als sehr energieverschwenderisch gilt.

Zcoin – Was bietet die Währung eigentlich?

Zcoin ist eine Währung, die von einer Vielzahl der Nutzer als Fork von Zcash interpretiert wird. Allerdings ist diese Interpretation falsch, denn die Grundlage von Zcoin ist das Zerocoin Paper. Zcash hingegen basiert auf dem Zcash Paper. Jedoch basieren beide Währungen auf einem indentischen Ansatz dem Zero Knowledge Proofs.

Wie in der Einleitung bereits angedeutet wurde, weist die Zcoin ein besonders hohes Maß an Anonymität auf, sodass viele Kritiker annehmen, dass das Netzwerk für kriminelle Zwecke missbraucht wird.

Diese Kritik ist grundsätzlich nachvollziehbar, allerdings besteht dieses Risiko bei jeder neuen Technologie, sodass dies kein wirklicher Nachteil ist. Zudem konnte in der Vergangenheit bewiesen werden, dass freies handeln Kriminalität vermeidet und zudem eine Steigerung des allgemeinen Wohlstandes fördert.

Um den globalen Wohlstand fördern zu können, verfolgt die Währung auch Ansätze des Financial Fairplays, welche vor allem den freien Handel fördern sollen.

Mit Zcoin wird zudem eine massentaugliche Marktlösung zur Wahrung der individuellen Anonymität entwickelt. Durch eine intuitive Nutzbarkeit, die Möglichkeit zur Individualisierung und einer ausreichenden Token-Versorgung zeichnen sich klare Vorteile der Währung ab.

Wie funktioniert das Zcoin Mining?

Zcoin orientiert sich stark am Bitcoin, sodass die Währung ebenfalls eine Token-Limitierung von 21,4 Millionen Tokens besitzt. Des Weiteren haben die Entwickler auch eine Halbierung der Mining-Erträge in den Quellcode implementiert, sodass circa in einem Vierjahresturnus eine Halbierung stattfindet.

Investoren sollten sich zudem bewusstmachen, dass 20 % der geschürften Tokens in einen Gründerfonds fließen. Diese Regelung gilt jedoch nur für die ersten vier Jahre, sodass nach der ersten Halbierung alle Gewinne direkt an die Miner gehen.

Zudem umfasst der Gründerfonds im Endeffekt rund 10 % der gesamten Token-Menge. Dies ist ein sinnvoller Schritt der Entwickler, da es sich hierbei um die Finanzierung des Projekts handelt. Da jedoch eine starke Entwicklung von Zcoin eingetreten ist, haben die Entwickler den Staking-Anteil, der in den Gründerfonds läuft auf lediglich 14 % gesenkt.

Für das Zcoin Staking wird der sogenannte Merkle-Tree-Proof-Algorithmus genutzt. Dies ist ein Algorithmus, der 2016 von zwei luxemburgischen Studenten geschrieben wurde und der faires und vor allem demokratisches Mining ermöglichen soll.

Der Algorithmus sorgt dafür, dass Systeme, die mehr als 10 GB Arbeitsspeicher im Rahmen des Minings nutzen keinen weiteren Vorteil generieren. Hierbei wird der Arbeitsspeicher bezüglich Größe und verfügbarer Bandbreite vollkommen ausgelastet.

Dies führt auch dazu, dass die ASICs, welche vor allem im Rahmen des Bitcoin Minings genutzt werden, keinen Vorteil haben. Somit sind riesige Serverfarmen für das Zcoin Staking nicht vorteilhaft und das Zcoin Staking wird demokratisiert über alle Nutzer verteilt.

Alle Proof-of-Work-Vorgänge beim Zcoin Staking sind zudem auf einer vergleichsweise schwachen Hardware realisierbar. Grundsätzlich könnten sogar mobile Geräte wie Smartphones oder Notebooks für das Staking genutzt werden.

Relevanz der Znodes

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Zcoin Staking sind die Znodes, denn nur diese können das Zcoin Staking betreiben. Als Znode wird nur ein Account akzeptiert, der über mindestens 1000 Zcoins verfügt.

Somit ist der Aufbau eines Mining-Pools auch risikoreicher, denn der Pools müsste über mindestens 1000 Tokens verfügen und eine demokratische Aufteilung der Erträge wäre nur schwer möglich.

Zudem verhindert der Merkle-Tree-Proof-Algorithmus den Einsatz einer kumulierten Rechenleistung. Auch umfasst das Netzwerk keine Sicherung vor Diebstahl, sodass grundsätzlich von einer Transaktion von Tokens für das Erreichen der 1000 Tokens abgeraten werden muss.

Nachdem der Status der Znode erreicht wurde, kann eine Znode beantragt werden. Hierfür muss der Private Key an einen Znode-Betreiber weitergegeben werden. Anschließend veranlasst dieser die Erstellung einer weiteren Znode, welche unwiderruflich mit dem Private Key verknüpft wird.

Fällt der Kontostand unter 1000 Tokens, so wird der Status der Znode verloren. Zudem kann eine Znode nicht attackiert werden, da diese keine Tokens besitzt. Ist ein Angriff doch erfolgreich, so wird lediglich die Znode eliminiert und neu aufgesetzt.

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