Veröffentlicht: 01.02.2018

Wie funktioniert Bitcoin Mining?

Wie funktioniert Bitcoin Mining? Das Geheimnis des Entstehungsprozesses

Wie funktioniert Bitcoin Mining – Bitcoin Mining ist eine Möglichkeit, am Hype um die Kryptowährung teilzuhaben und Geld damit zu verdienen. Das Praktische daran ist, dass man selbst nach einem Verkauf von Bitcoins immer noch welche zur Verfügung hat, weil das Mining ständig Erträge nachschießt.

Doch wie funktioniert Bitcoin Mining eigentlich? Das fragen sich viele Interessierte, die gerne in Mining investieren möchten. Um ein gutes Gefühl für das Investment zu haben, ist es notwendig, den Entstehungsprozess zu verstehen.

Bitcoins werden ähnlich wie Gold oder Silber geschürft, allerdings auf digitaler Ebene. Die digitale Herstellung von Bitcoins wird als „Mining“ bezeichnet. Dabei lösen Spezialrechner komplexe Rechenaufgaben. Als Belohnung bekommt er einen Anteil an Bitcoins ausgeschüttet.

Somit kann jeder Investor, der sich ein Mining Paket gekauft hat, am Ende des Tages mit einer kleinen Ausschüttung rechnen. Die Höhe seiner Investition beeinflusst die Rechenleistung und bestimmt somit die Höhe der täglichen Ausschüttung.

Jede Transaktion in der Blockchain ist für Nutzer ersichtlich und kann nachvollzogen werden. Es kann jedoch nicht nachvollzogen werden, wer diese Transaktion gemacht hat.

Dies erklärt, weshalb man sagt, der Bitcoin sei eine „anonyme Währung“.

Wie funktioniert Bitcoin Mining? Anbieter und Pakete

Während früher mit Grafikkarten gemined wurde, kommen derzeit überwiegend Asic Miner zum Einsatz. Um die Rechenleistung zu bewältigen, brauchen die Spezialcomputer viel Strom.

Ein einzelner Bitcoin Miner benötigt mittlerweile so viel Stromzufuhr, dass es sich nicht lohnen würde, in zuhause im stillen Kämmerchen selbst zu betreiben. Daher ist Bitcoin Mining nur noch in großem Stil lukrativ und möglich.

Gemined wird in sogenannten Pools, welche Zusammenschlüsse von Rechnern darstellen, die meistens großen Firmen gehören. Diese Rechner werden in Mining Farmen betrieben.

Sie befinden sich in großen Hallen, die meistens in Island, China oder Tibet zu finden sind. Dort sind die Stromkosten im Vergleich zu Ländern in Europa relativ gering.

Die Hallen sind rund um die Uhr bewacht und stehen unter Kühlung, da die Vielzahl an Bitcoin Minern eine gigantische Abwärme erzeugt.

Bei den meisten Mining Pools können Anleger erst ab Millionenbeträgen einsteigen. Es gibt nur ein paar wenige Mining Anbieter auf dem Markt, die das Mining für Privatanleger mit moderatem Budget zugänglich machen.

Genesis, Invia World und der Bitclub sind ein Beispiel hierfür. Um am Mining teilzuhaben, müssen Nutzer Pakete kaufen, die ihnen Rechenleistung sichern. Eine Garantie auf eine bestimmte Anzahl an Bitcoins gibt es dabei nicht.

Kontrolle über den Mining Prozess haben Mining Interessierte also nur indirekt. Da bei diesen Paketen der Einstieg schon ab geringen Summen möglich ist, bleibt das Investment überschaubar.

Wie funktioniert Bitcoin Mining? Return of Investment und lohnenswerte Tipps

Lohnenswert ist das Mining dann, wenn der Break Even Point erreicht ist. Das bedeutet, dass der Wert der täglichen Ausschüttungen den Wert der anfänglichen Investition wieder wettgemacht hat. Im Schnitt ist dieser Wert bei den meisten Anbietern nach einem Jahr erreicht.

Ab diesem Zeitpunkt beginnt für Mining Investoren die Phase des Reingewinns. Häufig ist es so, dass ein Teil der Ausschüttung auch in Instandhaltungskosten fließt (z. B. Server- und Wartungsgebühren).

Aufgrund der steigenden technischen Schwierigkeit der Rechenprozesse muss jedem Mining Investor klar sein, dass seine Mining Ergebnisse mit der Zeit abnehmen werden.

Manche Anbieter bieten „Lifetime-Verträge“ an, bei denen das Mining auf unbegrenzte Zeit läuft. Vor dem Hintergrund des technischen Fortschritts ist es jedoch sinnvoller, auf zeitlich begrenzte Mining Verträge zu setzen.

Im Schnitt ist ein Mining Gerät nach 3 Jahren nämlich veraltet bzw. technisch überholt. Mining Anbieter, die darum wissen, tauschen Geräte im Schnitt alle 3 bis 4 Jahre aus und orientieren die Laufzeit ihrer Verträge an dieser Zeitspanne.

Bitcoin Mining Erträge sollten nicht direkt in Fiatgeld umgewandelt, sondern eine Weile gehalten werden. So ergibt sich die Möglichkeit, durch einen Kursanstieg des Bitcoin noch zusätzlichen Wertgewinn zum Zeitpunkt des Verkaufs mitnehmen zu können.

Das Praktische am „wie funktioniert Bitcoin Mining“ ist: Selbst wenn man verkauft, kommt ständig etwas an Bitcoin Bestand nach.

Wie funktioniert Bitcoin Mining? Fazit

Bitcoin Mining funktioniert anhand komplexer Rechenprozesse, welche von Spezialcomputern ausgeführt werden. Zugrunde liegt die Blockchain Technologie. Da die Stromkosten für den Betrieb der Geräte extrem hoch sind, macht Mining nur in großen Zusammenschlüssen (Mining Pools) Sinn.

Die Mining Farmen der bekannten Anbieter befinden sich in Ländern, in denen die Stromkosten geringer sind als in Europa. Investoren können Pakete kaufen, die ihnen Rechenleistung sichern.

Als Belohnung für die Beteiligung am Mining bekommen Investoren eine tägliche Bitcoin Ausschüttung. Durch die Höhe des Pakets können sie ungefähr die Höhe der Ausschüttung bestimmen.

Es macht Sinn, den Ertrag eine Weile im Wallet zu lagern, um zusätzlichen Wert durch Kursanstiege des Bitcoin mitnehmen zu können. Wie funktioniert Bitcoin Mining – so sollte es nun verständlich sein.

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