Veröffentlicht: 04.01.2018

Unpermissioned Ledger

Was ist ein Unpermissioned Ledger?

Ein Unpermissioned Ledger bedarf keiner Genehmigung durch private oder gesellschaftliche Institutionen. Damit kann dieses Kontenbuch von keiner Bank oder dem Finanzamt permanent überwacht und kontrolliert werden.

Dieses Ledger wird von allen Teilnehmern gemeinsam geführt. So kann jedermann Teilnehmer werden, so wie es bei den Blockchains von Kryptowährungen üblich ist.

Diese Verfahrensweise ist die Basis für alle Finanztransaktionen der digitalen Währungen, von denen der BitCoin und Ethereum derzeit die Bekanntesten sind. Die notwendige Rechenleistung wird beim Mining durch die Miner bereitgestellt oder im Poolmining gemeinsam auf gemieteter Hardware genutzt.

Dafür erhalten die Miner einen bestimmten Betrag in der jeweiligen Kryptowährung.

Vorteile und Nachteile des Unpermissioned Ledger

Der Vorteil ist die Anonymität. Niemand kann den Geldtransfer direkt kontrollieren und überwachen, so wie es bei den nationalen Währungen, wie Euro oder USD üblich ist.

Dennoch sind diese Transaktionen öffentlich, können nur nicht sofort einer Person direkt zugeordnet werden. Der Nachteil liegt darin, dass niemand federführend die Verantwortung übernimmt.

Somit gibt es auch keinerlei Bankgarantien, da es ja gar keine Bank in diesem Sektor gibt. Die Bank wird durch den gemeinsamen Blockchain und die persönlichen Wallets vollkommen ersetzt.

Bei rein privater Nutzung gibt es also keinerlei Probleme. Es ist lediglich der erzielte Gewinn in der Steuererklärung anzugeben, denn Steuerhinterziehung ist eine Straftat. Wer Kryptowährungen geschäftlich nutzt, sollte die gültigen Regeln einer ordentlichen Buchführung beachten.

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