Veröffentlicht: 13.02.2018

Trust Plus Coin

Was ist ein Trust Plus Coin?

Die Trust Plus Coin ist eine Kryptowährung mit der Abkürzung TRUST. Das digitale Zahlungsmittel ist nicht offiziell anerkannt und wird von Banken in der Regel abgelehnt. Im Internet können Nutzer damit jedoch teilweise Waren und Dienstleistungen kaufen.

Darüber hinaus ist es auf speziellen Umtausch-Plattformen möglich, TrustPlus in andere Kryptowährungen oder echtes Geld umzutauschen.

Warum wurde TrustPlus entwickelt?

Am 4. Juli 2014 ging die Trust Plus Coin an den Start. Die Entwickler der Trust Plus Coin bezeichnen TrustPlus nicht als eigenständige Kryptowährung. Sie sei eine „professionell geklonte Hackcoin“. Laut den Entwicklern besteht ein Ziel der Trust Plus Coin darin, andere Kryptowährungen durch Investitionen zu unterstützen.

Den Personen zufolge, die hinter TrustPlus stecken, besitzen sie einen Gegenwert von 40 Millionen US-Dollar in verschiedenen anderen Kryptowährungen. Dabei ist zu beachten, dass die Kurse von digitalen Zahlungsmitteln schwanken, sodass auch der Gegenwert keine feste Größe darstellt.

Eine weitere Rücklage der Entwickler besteht deshalb in technischen Mitteln. Mit diesen lassen sich neue Kryptowährungen schürfen. Dazu sind beispielsweise leistungsfähige Grafikkarten erforderlich.

TrustPlus Mining

Um an mehr Trust Plus Coin zu gelangen, können Nutzer die Kryptowährung schürfen. Im Englischen ist von „Mining“ die Rede. Beim Schürfen löst der Computer eines Nutzers Rechenaufgaben. Je mehr Aufgaben der Rechner löst, desto mehr Trust Plus Coins erhält der User.

TrustPlus-Schürfer können sich zwischen unterschiedlichen Prozessoren entscheiden, die die Rechenaufgaben lösen sollen. Wenn die Grafikkarte die Arbeit übernimmt, handelt es sich um GPU-Mining. Wenn der normale Prozessor die Berechnungen durchführt, spricht man von CPU-Mining.

Hintergrund

Für das Mining oder Schürfen ist eine entsprechende Ausstattung erforderlich. Prinzipiell können Nutzer auch einen gewöhnlichen Computer dazu nutzen, um Kryptowährungen zu schürfen. Allerdings lohnt sich der Aufwand häufig nur mit neueren Geräten, die eine ausreichende Rechenleistung besitzen.

Je länger eine Kryptowährung existiert, desto mehr Coins existieren bereits. Infolgedessen sind die Rechenaufgaben, die die GPU lösen muss, schwieriger. Der Grafikprozessor benötigt eine höhere Leistung oder ist länger beschäftigt.

Mit spezieller Mining-Ausrüstung umgehen einige Schürfer das Problem. Dabei werden zum Beispiel mehrere leistungsstarke Grafikkarten miteinander verbunden, um die Gesamtleistung zu steigern.

Bei vielen Kryptowährungen ist das GPU Mining mittels Grafikkarte besonders lukrativ. Seit der Verbreitung von Kryptowährungen ist die Nachfrage nach Hochleistungs-Grafikkarten gestiegen.

Überlegungen zum Schürfen

Zum Schürfen von TrustPlus und anderen Kryptowährungen ist das passende Equipment erforderlich. Unter Schürfern herrscht deshalb oft ein Pioniergeist, der an den Goldrausch vergangener Jahrhunderte erinnert.

Die Rechenleistung des eigenen Computers ist jedoch nicht immer ausreichend. Oft benötigt ein einzelner Rechner zu lange, um einen nennenswerten Betrag zu schürfen. Deshalb können sich mehrere Nutzer zu einem Pool zusammenschließen.

Im Mining Pool teilen sich die einzelnen Nutzer sowohl die Arbeit als auch den Gewinn. Onlineplattformen, über die Pools organisiert sind, behalten dabei oft einen kleinen Anteil als Provision ein.

Auch das Schürfen von TrustPlus ist nicht ohne Nachteile. Neben der benötigten Hardware spielt der Stromverbrauch eine wichtige Rolle. Der Stromverbrauch eines Computers ist nicht konstant. Wenn die Rechenleistung hoch ist, steigt typischerweise auch der Stromverbrauch. Dies ist auch beim Mining der Fall.

Nutzer, die am Mining interessiert sind, sollten deshalb vorab kalkulieren, ob sich der Aufwand finanziell lohnt. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis setzt sich einerseits aus Hardwarekosten und Strompreis zusammen, andererseits aus den möglichen Einnahmen.

Trust Plus Coin kaufen

Wer TrustPlus nicht selbst schürfen möchte, kann die Coins kaufen. Der Nutzer ist dabei nicht auf leistungsstarke Prozessoren oder Mining-Programme angewiesen. Darüber hinaus kann er die gewünschten TRUST-Einheiten sofort erwerben und muss keinen längeren Rechenprozess abwarten.

Der Nachteil des TrustPlus-Kaufs besteht darin, dass er nicht umsonst ist. Viele Investoren hoffen, dass der Wechselkurs nach dem Kauf steigt. Auf diese Weise erwirtschaften sie einen Gewinn – vergleichbar mit der Spekulation an der Börse. Selbst wenn dieser Plan aufgeht, schmälert die Anfangsinvestition den Gewinn.

Aufgrund von Hardware- und Stromkosten ist auch das Mining mit Kosten verbunden. Beim Kauf von TrustPlus sind die Kosten deshalb nicht zwingend höher, sondern vor allem offensichtlicher. Ob kaufen oder schürfen sinnvoller ist, hängt stets vom Einzelfall ab – und von der Entwicklung des TrustPlus-Kurses.

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