Veröffentlicht: 09.01.2018

Solo Mining

Was versteht man unter Solo Mining?

Solo Mining ist eine Form des Minings. Das Mining ist einer der zentralen Prozesse, wenn man über Kryptowährungen spricht, denn durch diesen Prozess werden Transaktionen in sogenannte Blöcke geschrieben.

Grundsätzlich stellen Miner ihre verfügbaren Rechenkapazitäten bereit und nutzen diese um komplexe, mathematische Formeln zu lösen. Hierbei geht es darum, dass eine Nonce berechnet werden muss, welche mindestens der aktuellen Schwierigkeit im Netzwerk entspricht oder niedriger ist.

Wird eine korrekte Nonce gefunden, so kann der Block abgeschlossen werden und der Miner erhält eine Belohnung. Die entscheidende Kenngröße beim Mining ist die sogenannte Hashpower.

Diese drückt aus, wie viele Rechenoperationen innerhalb einer Sekunde abgeschlossen werden können. Bei einer hohen Hashrate ist die Erfolgschance für den Abschluss eines Blocks höher.

Die Hashrate ist zudem wichtig für die Bestimmung der aktuellen Schwierigkeit, sodass diese ansteigt, sobald die Rechenkapazität im Netzwerk ansteigt. Das bedeutet, dass bei einem Anstieg der Rechenressourcen im Netzwerk auch die Anforderungen an die Hashpower steigen und der Ertrag bei gleichbleibender Hashpower sinkt.

Was beinhaltet das sogenannte Solo Mining genau?

Beim Solo Mining handelt es sich um einen selbständigen Mining-Ansatz. Es werden lediglich Rechenkapazitäten benutzt, welche persönlich bereitgestellt werden.

Hierbei sind sogenannte Mining-Rigs zu erwähnen, welche eine besondere Optimierung auf das Mining bieten. Doch auch das Mining mittels der CPU oder GPU ist hierbei ein beliebter Ansatz.

Grundsätzlich ist das Solo Mining sehr aufwendig und kostenintensiv, da die gesamte Infrastruktur betrieben werden muss. Als Alternativen haben sich die sogenannten Mining Pools und das Cloud Mining herausgestellt, welche zunehmend mehr Zuspruch durch die Community gewinnen.

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