Veröffentlicht: 12.02.2018

Petrodollar Coin

Der Petrodollar Coin und die Ölpreis-Koppelung

Obwohl es auf dem Markt mittlerweile schon dutzende Kryptowährungen gibt, ragt der Petrodollar Coin unter all diesen hervor. Warum das so ist? Beim Petrodollar handelt es sich um das erste digitale Geld, das an den Ölpreis gekoppelt werden soll.

Wie im Falle des Öl-Handels üblich, bezieht sich der Coin dabei immer auf den aktuellen Preis eines Barrels. Trotz einer eigentlich genialen Idee ist der Petrodollar heute ein Außenseiter in seiner Anlageklasse. Die Marktkapitalisierung beträgt lediglich 600.000 US-Dollar, was unter den Kryptowährungen einen unterdurchschnittlichen Wert darstellt.

Ziel der Entwickler ist es, das Marktkapital dieses Coins sukzessive zu steigern und dabei auch neue Gesellschaftsschichten für sich zu gewinnen. Um dies zu erreichen, benötigt es allerdings zuerst einen seriösen Internet-Auftritt. Dieser ist momentan jedoch noch nicht gegeben.

Nach einer Umsetzung dieses Punktes wird es darum gehen, das Marketing für den Coin signifikant zu erhöhen. Die Menschen sollen wissen, dass Kryptogeld für jeden eine große Chance darstellt, egal ob er Bankberater, Finanzbeamter, Lehrer oder Gastwirt ist.

Um noch einmal auf die Koppelung an den Ölpreis zurückzukommen: Nachdem der Preis pro Barrel infolge des sogenannten Frackings jahrelang gesunken ist, sind sich Experten bezüglich der Zukunft des Öls einig – es wird wieder deutlich nach oben gehen.

Immerhin ist Öl als fossiler Brennstoff nur begrenzt vorhanden. Für den Petrodollar Coin sind das gute Vorzeichen.

Wie viele Coins soll es insgesamt geben?

Kaum etwas fürchten die Menschen in finanzieller Hinsicht so sehr wie eine Inflation. Darunter wird verstanden, dass sich mit einer Einheit der jeweiligen Währung immer weniger Dinge kaufen lassen. Anders ausgedrückt: Das Geld wird weniger wert.

Die Gründe für eine Inflation sind vielschichtig und können sich auch aus mehreren Ursachen zusammensetzen. Sehr häufig ist es so, dass vonseiten der Notenbank schlicht zu viel Geld auf den Markt geworfen wird. Für dieses ist dann keine ausreichende Nachfrage da und es kommt zu einer Inflation.

Oder die Menschen verlieren das Vertrauen in den Staat hinter der Währung und tauschen ihre Vorräte in anderes Geld um. Letzteres kann im Falle dieses Coins nicht passieren da er nicht von einem Staat ausgegeben wird.

Gegenüber der ersten Variante haben die Entwickler schon bei der Gestaltung des Petrodollar vorgebeugt: Sie haben die Ausgabe von Coins auf etwa 122 Millionen Stück begrenzt. Damit ist bereits heute klar, wie viele Einheiten dieses Coins es in Zukunft maximal geben wird.

Das sorgt für eine Wertstabilität wie sie bei traditionellem Geld nicht erreicht werden kann. Nicht zu vergessen, dass die meisten Regierungen eine Inflation sogar anstreben. Es soll möglichst attraktiv bleiben, Geld auszugeben anstatt es zu sparen.

Beim Euro liegt die angestrebte Inflationsrate bei rund 2 Prozent.

Der Petrodollar Coin und das Konzept der Blockchain

Wie auch die Vorreiter des Kryptogeldes (Zum Beispiel Litecoin und Bitcoin) setzt der Petrodollar auf das simple, aber geniale Konzept der Blockchain. Dabei handelt es sich um eine digitale Kette, die die Informationen von sämtlichen Überweisungen einer Kryptowährung bereithält.

Sie gilt als Ersatz von zentralen Groß-Servern und wurde speziell für den Petrodollar Coin noch einmal überarbeitet. Die Entwickler des Coins versprechen, dass die eingesetzte Blockchain noch sicherer ist und zudem zu Recherchezwecken eingesetzt werden kann.

Konkret zeigt sie zu jedem Zeitpunkt den aktuellen Ölpreis sowie die CO2 Bilanz von den unterschiedlichen Ländern an. Nutzer der Kryptowährung können damit ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen, was die Entwicklung des Rohöls als auch des Coins betrifft.

Jeder kann auf Wunsch die Blockchain des Petrodollar Coins einsehen, wobei die Identitäten der Nutzer zu 100 Prozent anonym bleiben. In den Medien wird die Erfindung der Blockchain derweil bereits mit der des Internets oder Handys verglichen.

Letztendlich kann dieses Verfahren nämlich auch an ganz anderer Stelle zum Einsatz kommen. Es bleibt festzuhalten, dass Kryptowährungen in vielerlei Hinsicht die Zukunft des Zahlungsverkehrs darstellen.

Sie bieten ihren Nutzern hohe Transparenz, maximale Sicherheit und im besten Fall das Potential zu Kursgewinnen. Mehr dazu im folgenden Absatz.

Welches Potential bietet der Petrodollar Coin?

Die Experten für Kryptogeld sind sich weitestgehend einig: Obwohl er nun schon eine ganze Weile andauert, ist der Boom dieser Anlageklasse noch lange nicht vorbei. Tatsächlich besitzt heute nur ein verschwindend geringer Teil der Bevölkerung selbst Coins.

Steigt die Bekanntheit dieser Währungen weiter an, so hat dies ohne Zweifel positive Folgen für den Kurs. Nicht auszuschließen also, dass viele der Kryptowährungen von einem Höchststand zum nächsten eilen werden. Wie aber nun sieht es konkret mit dem Petrodollar Coin aus?

Wird auch dieser in Zukunft deutlich an Wert zulegen? Fakt ist, dass dies niemand mit absoluter Gewissheit sagen kann. Dafür bräuchte es nämlich eine Kristallkugel und eine solche besitzt bekanntlich niemand. Grundsätzlich stehen die Chancen aufgrund der positiven Entwicklung anderer Coins aber gut.

Was unter Umständen sorgen bereiten könnte: Bisher erreicht der Petrodollar lediglich eine Marktkapitalisierung von rund 600.000 US-Dollar. Dies bedeutet entweder, dass der Coin noch zu unbekannt ist oder dass die Anleger ihm gegenüber misstrauisch ist.

Ist letzteres der Fall, so wäre das Potential des Coins wohl nicht allzu groß.

Zusammenfassung und Fazit zu diesem Coin

Als Teil der innovativen Kryptowährungen bietet der Petrodollar Coin unter Umständen die Chance auf hohe Erträge. Im Gegensatz zu den meisten seiner Konkurrenten ist der Petrodollar, wie der Name vermuten lässt, an den Ölpreis gekoppelt.

Da dem Rohöl steigende Kurse prognostiziert werden, sind die Voraussetzungen für diesen Coin gut. Andererseits ist der Petrodollar Coin mit heute rund 600.000 US-Dollar Marktkapital noch eine kleine Nummer. Von der Marketing-Strategie der Entwickler wird vieles abhängen, nicht zuletzt die Zukunft des Coins.

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