Veröffentlicht: 13.02.2018

Onix Coin

Was verbirgt sich hinter Onix Coin?

Onix Coin ist eine Kryptowährung. Im Kryptomarkt ist allgemein bekannt, dass Bitcoin die Leitwährung des Marktes ist und zudem die höchste Marktkapitalisierung aufweist. Auch die allgemeine Akzeptanz des Tokens ist sehr hoch.

Viele Experten sind jedoch der Ansicht, dass die Währung nur als eine Betaversion der Blockchain-Technologie betrachtet werden kann und unter einem zu schnellen Wachstum sowie einer gewissen Unvollkommenheit leidet, welche das Wachstum nachhaltig behindern wird.

Zudem wurde es mit einem Mining-Algorithmus entworfen, welcher die Zentralisierung des Minings zugunsten großer Mining-Farms mit einer entsprechenden Hardware unterstützt hat. Hierdurch wird die eigentliche Mission der Dezentralisierung negativ beeinflusst.

Zusätzlich ist die verfügbare Rechenkraft limitiert, sodass nicht unendlich viele Aufgaben zur Verifikation von Transaktionen abgeschlossen werden können. Dieser Umstand führt zu einer beschränkten Transaktionsanzahl in den Blöcken sowie einer abnehmenden Profitabilität beim Mining, sodass die Blockchain in der Zukunft kollabieren könnte.

Laut Experten ist die das Verifizieren von Transaktionen in wenigen Jahren nicht mehr profitabel genug, sodass als direkte Reaktion die Rechenpower abgezogen wird. Auch ist nicht sicher, ob nach dem Ausschöpfen der Token-Menge die ausgegebene Belohnung ausreichen wird, um Miner an die Blockchain zu binden.

Dies könnte zum Abzug der Nodes führen und somit zu einem Transaktionsstau, welcher das gesamte Netzwerk lahmlegen könnte.

Was ist die Onix Coin?

Das Onix Projekt dient dazu, die Onix Coin und die Werte der gesamten Community am Markt zu etablieren. Dabei ist die Grundlage des Tokens die Bitcoin Blockchain, welche jedoch modifiziert wurde, sodass das Geschäftsmodell der Entwickler umgesetzt werden kann.

Zum aktuellen Zeitpunkt basiert auch die Onix Coin auf einem Proof-of-Work-Algorithmus. Hierbei handelt es sich um ein System, welches dazu dient, ungewolltes Verhalten innerhalb der Blockchain zu vermeiden.

Grundlage zur Vermeidung von Systemfehler sind die Lösungen von Aufgaben, welche im gleichen Zuge jedoch auch Kosten verursachen. Der normale Arbeitsumfang sieht vor, dass eine mathematische Formel gelöst wird, sodass Transaktionen verifiziert und fehlerhafte Transaktionen, welche zu einem Schaden an der Blockchain führen können, ausgeschlossen werden.

Die Grundlage für ein Funktionieren dieser Arbeit ist eine gewisse Asymmetrie, denn die Arbeit muss eine gewisse Schwierigkeit bieten, dabei aber auch einfach genug sein, sodass ausreichend viele Nutzer diese Arbeit durchführen können.

Durch diesen Prozess werden zusätzlich neue Coins geschaffen. Nach dem die Transaktionen verifiziert wurden werden diese auch unmittelbar ausgeführt. Das bedeutet jedoch auch, dass ein Mittelsmann in Form einer Bank oder vergleichbaren Institution nicht für die Ausführung benötigt wird.

Die technischen Spezifikationen der Onix Coin

Zur Verschlüsselung von Transaktionen wird der X11-Algorithmus angewendet. Dieser wird im Rahmen vieler Blockchains verwendet, da er besonders gut für das Hashen der Blöcke geeignet ist. Hierdurch kann effizient mittels CPU sowie GPU geschürft werden, sodass es zur einer faireren und gleichartigen Verteilung der Tokens kommt.

Durch diesen Ansatz kann auch gewährleistet werden, dass CPUs genauso effizient wie GPUs arbeiten und kein Nutzer einen Vorteil erlangen kann. Allerdings benötigen die GPUs rund 30 % weniger Energie für die Verrichtung der gleichen Arbeit und emittieren zudem circa 50 % weniger Abwärme, als wenn der Scrypt-Algorithmus angewendet wird.

Um eine faire Schwierigkeit beim Mining zu erzeugen, wird auf den Dark-Gravity-Wave-Algorithmus gesetzt. Dieser ist der wohl am häufigsten verwendete Algorithmus zur Berechnung der Schwierigkeit und die Schwächen des Bitcoin-Algorithmus egalisieren.

Des Weiteren erfolgt bei Onix keine Halbierung der Miningerträge. Dies ist eine der Kerneigenschaften von Bitcoin, sodass beim Erreichen einer definierten Blockzahl die ausgeschüttete Belohnung halbiert wird.

Hierdurch sollte die Emission und Inflation einer Kryptowährung gesteuert werden. ONIX soll dieses Prinzip nicht verfolgen und stattdessen auf eine kontinuierliche Belohnung setzen, welche auf 60 ONX festgelegt wurde.

Welche Vorteile bietet die Onix Coin?

Laut den Entwicklern bietet die Onix Coin im Vergleich zu Bitcoin eine Vielzahl von Vorteilen. Insbesondere das Verteilen von Krediten ist eine der Kernkompetenzen der Blockchain, denn die Auszahlungen kann auf verschiedene Arten durchführt werden.

Nutzer können das Darlehen über das Affiliate-Netzwerk oder alternativ auf eine der zahlreichen Debit- sowie Kreditkarten ausgezahlt bekommen. Doch auch ein Umtausch in Bitcoin oder Fiat-Währungen ist grundsätzlich möglich.

Dieses Darlehen kann anschließend für Investments, Arbeiten oder für Konsum verwendet werden, ohne das ein direkter Einfluss auf die Ersparnisse entsteht. Die entstehenden Zinsen müssen wiederrum in ONX getilgt werden, sodass diese mittels Mining beglichen werden können.

Das Recht auf ein Darlehen wird jedem aktiven Nutzer im Netzwerk gewährt. Um eine bessere Vergabe der Darlehen zu gewährleisten wird zudem das Zahlungsverhalten der Nutzer analysiert. Diese Analysen werden in Zukunft die Kreditvergabe und die Zinsen beeinflussen, sodass Nutzer hier besonders auf ein positives Verhalten achten sollten.

Um ein Mitglied dieses Systems zu werden, muss eine Registrierung durchgeführt werden. Hierbei müssen neben den üblichen Accountdaten auch persönliche Daten preisgegeben werden, sodass das Ausfallrisiko von Krediten minimiert werden kann.

Im Gegenzug haben die User jedoch die Möglichkeit besonders innovative Finanzprodukte wahrzunehmen, welche von einem aufstreben Fintech erstellt konzipiert und realisiert wurden.

Die Entwicklung der Marktkapitalisierung des Onix Coin

Die erste Platzierung von ONX erfolgte am 25. Juni 2017 zu einem Emissionspreis von 0,001182 US-Dollar je Token. Hierdurch ergab sich eine anfängliche Marktkapitalisierung von 886 US-Dollar, welche jedoch schnell steigen sollte.

Ab Oktober 2017 begann eine regelrechte Rallye, welche jedoch bereits am 29. November bei einem Höchststand von 13,8 Millionen US-Dollar endete. Der Preis je Token konnte zudem bis auf 0,50 US-Dollar steigen.

Anschließend setzte eine nachhaltige Konsolidierung ein, obwohl andere Tokens am Markt von einer generell guten Marktlage profitierten. Zu Beginn des Jahres 2018 wurde sogar eine Marktkapitalisierung von einer Million US-Dollar unterschritten, sodass die Währung mittlerweile wieder ein neues Kaufsignal erzeugen muss, bevor ein Einstieg erfolgen kann.

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