Veröffentlicht: 23.02.2018

Mining Pools

Mining Pools – Eine der Voraussetzungen für die Funktion von Kryptowährungen

Mining Pools dienen dazu, Kryptowährungen zu schürfen. Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Doge faszinieren die Anleger an den Kapitalmärkten. Dieser Umstand und die daraus entstehenden Fantasien der Investoren führen unter anderem zu den hohen Marktkapitalisierungen sowie die hohen Token-Preise.

 

Somit zögern viele Investoren und möchten nicht direkt in die Tokens investieren, sondern setzen stattdessen auf das Mining. Allerdings geht die hohe Aufmerksamkeit des Marktes oftmals mit einer hohen Schwierigkeit einher im Rahmen des Minings einher, sodass die Profitabilität vieler Nutzer sinkt.

 

Auch der Einsatz sogenannter ASICs sorgt dafür, dass Nutzer konventioneller Computer einen Nachteil haben und weniger profitabel agieren. Im Folgenden Blogbeitrag stellen wir Ihnen die Möglichkeit des Mining mithilfe eines Mining Pools vor und gehen im Speziellen auf die Vor- und Nachteile dieses Ansatzes ein.

Möglichkeiten um Mining zu betreiben

Grundsätzlich können drei verschiedene Ansätze für das Mining unterschieden werden. Betreibt ein Miner das Mining ausschließlich allein, so spricht man vom Solo-Mining. Dieser Ansatz ist aufgrund der hohen Schwierigkeit oftmals wenig profitabel und scheitert zudem an den hohen Stromkosten, welche durch das Mining entstehen.

Als Alternative für das Betreiben von Mining hat sich auch das Cloud-Mining etabliert. Hierbei besitzt der Miner keine physische Hardware, sondern mietet diese bei einem Mining-Anbieter. Anschließend wird das Mining durch die Verteilung der erworbenen Rechenleistung betrieben und der Gewinn täglich an die hinterlegte Wallet ausgezahlt.

Bei der letzten Möglichkeit handelt es sich um die sogenannten Mining Pools. Diese nutzen die Rechenleistung aller aktiven Mitglieder, sodass eine hohe Hashrate für das Abschließen der Blöcke genutzt werden kann.

Vor- und Nachteile von Mining Pools

Grundsätzlich sind Mining-Pools neben Cloud-Mining-Alternativen die aussichtsreichsten Möglichkeiten für das Betreiben von Mining-Aktivitäten. Hierbei werden alle Rechenleistungen des Pools zusammengeschlossen, sodass sich eine höhere Hashrate ergibt und die Wahrscheinlichkeit auf den Abschluss eines Blocks ansteigt.

Zudem werden alle Gewinne innerhalb des Mining Pools aufgeteilt. Dieser Ansatz führt zu einem hohen Maß an Fairness, denn die Ausschüttung des Gewinns ist zum einen abhängig von der zeitlichen Verfügbarkeit der Rechenleistung und zum anderen auch von der jeweiligen Hashrate.

Die Ausschüttung pro Abschluss eines Blocks sind natürlich signifikant niedriger als beim Solo-Mining, allerdings profitieren Mitglieder von häufigen und konstanten Ausschüttungen. Ein weiterer Vorteil in den Mining Pools ergibt sich aufgrund der Aufrüstbarkeit der verwendeten Hardware.

Hierdurch haben Miner die Chance einzelne Komponenten zu modifizieren oder auszutauschen, sodass die Hashrate und somit auch der anteilige Ertrag des eigenen Computers maximiert wird.

Doch Mining Pools bringen auch Nachteile mit sich, denn insbesondere Nutzer mit einer sehr schwachen Hardware, beispielsweise Laptops, haben kaum Rechenleistung, die in das Netzwerk gespeist werden kann.

Zudem müssen die Miner einen Blick auf die Kosten werfen, welche sich aus dem Stromverbrauch ergeben. Mining sollte zudem nur betrieben werden, wenn die Stromkosten gedeckt werden und ein Gewinn erwirtschaftet wird.

Auch gibt es viele Mining Pools, die eher unprofessionell agieren und eine unfaire Verteilung der Gewinne vorsehen. Interessenten sollte sich daher einen professionellen Mining Pool suchen.

Um den möglichen Ertrag beim Mining zu berechnen, haben wir einen Vergleichsrechner (hier klicken) entworfen. Durch den Einsatz unseres Vergleichsrechners können Sie erfahren, ob das Mining zum aktuellen Zeitpunkt lukrativ ist.

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