Veröffentlicht: 03.01.2018

Kryptowährung handeln

Kryptowährung handeln – Das sind die Schritte zum Krypto-Trader

Eine Kryptowährung handeln ist kinderleicht. 2017 war das Jahr der Kryptowährungen. Nach der Gründung des Bitcoin als erster Kryptowährung 2009 sind diese nun im Mainstream angekommen.

Immer häufiger werden zwar Zweifel laut, ob der Boom weiter anhalten wird. Doch viel spricht dafür, dass auch 2018 erhebliche Kurssteigerungen bei Bitcoin und Co zu erwarten sind. Viele wollen jetzt noch in den Markt einsteigen. Andere überlegen, in andere Kryptowährungen zu investieren. Es gibt viele Gründe, mit Kryptowährungen zu handeln.

Manche wollen damit einfach ihren Kaffee in einem hippen Lokal bezahlen, andere sehen echte Rendite-Chancen. Ganz egal, was Sie in Kryptowährungen treibt. Hier finden Sie alles, was Sie über das Thema Handel mit Kryptowährungen wissen müssen.

Wir erklären, wie man ein Wallet einrichtet, wie man die erste Kryptowährung kauft und wie Krypto-Handelsplattformen funktionieren.

Was sind Kryptowährungen?

Wer eine Kryptowährung handeln will, muss zunächst verstehen, was das eigentlich ist. Bei einer Kryptowährung handelt es sich in gewisser Weise um eine Währung wie Dollar oder Euro. Anders als bei diesen staatlichen Währungen gibt es für Kryptowährungen allerdings weder Münzen noch Scheine.

Wichtiger ist aber, dass diese Digitalwährungen nicht von einer zentralen Institution aus gesteuert werden. Transaktionen werden von einem dezentralen Netzwerk aus Rechnern durchgeführt und durch Kryptografie gespeichert und verifiziert. Daher hängt die verfügbare Menge einer Kryptowährung nicht von der Entscheidung einer Notenbank fest.

Sie wird durch das Rechnernetzwerk selbst reguliert oder ist bei der Gründung der Währung festgelegt worden. Im Jahr 2009 ging mit dem Bitcoin die erste Kryptowährung an den Markt. Seitdem wurden zahlreiche neue Digitalwährungen gegründet.

Ihre Zahl liegt mittlerweile bei etwa 1.000. Die wichtigsten Kryptowährungen sind neben dem Bitcoin Ethereum, Dash, IOTA oder Litecoin. Will man eine Kryptowährung handeln, muss man sich also zunächst für eine Währung entscheiden.

Welche Kryptowährung handeln?

Wer Kryptowährungen handeln will, steht zunächst vor dem Angebot von mehr als 1.000 Versionen. Diese unterscheiden sich nicht nur im Namen. Auch ihre Funktionsweise ist sehr unterschiedlich. Die bekannteste Kryptowährung am Markt ist derzeit der Bitcoin.

Für Einsteiger ist der Bitcoin deshalb empfehlenswert, weil er auf ein breites Netzwerk an Handelsplattformen zurückgreifen kann. Der Bitcoin ist am Markt etabliert, weshalb es leicht aktuelle Informationen und allgemeine Anleitungen zum Handel gibt.

Doch die Kryptowährung hat auch einige Nachteile. Zum Beispiel dauert es in der Regel sehr lange, bis Transaktionen letztlich ausgeführt werden. Kryptowährungen wie Dash oder Ethereum bieten deutlich schnellere Transaktionen an.

Für welche Kryptowährung man sich am Ende auch entscheidet, wichtig ist, sich ausführlich darüber zu informieren.

Wie kann ich eine Kryptowährung kaufen?

Mit einer Kryptowährung handeln ist zunächst kein Hexenwerk. Es haben sich mittlerweile zahllose Handelsplattformen etabliert, auf denen Bitcoin und Co gekauft werden können.

Wer als Einsteiger eine Kryptowährung handeln möchte, muss zunächst sogenanntes Fiat-Geld, also Euro, Dollar etc. einsetzen. Anschließend stellt sich die Frage, ob man die Kryptowährung von einer Handelsbörse oder einem Broker kaufen möchte.

Was ist eine Krypto-Börse?

An einer Krypto-Börse kann man eine Kryptowährung handeln, indem man sie direkt von einem Handelspartner erwirbt. Anschließend kann man die Kryptowährung wieder direkt an einen Handelspartner verkaufen. In Deutschland ist die bekannteste und derzeit einzige legale Plattform Bitcoin.de.

Als Assoziiertes unternehmen der Fodor Bank gelten für Bitcoin.de die gleichen Finanzmarktvorschriften wie für Banken. Allerdings können dort nur Bitcoin und Ethereum gegen Euro gehandelt werden. Andere Plattformen bieten ein breiteres Spektrum an Kryptowährungen. Außerdem ist dort auch ein Handel mit anderen Fiat-Währungen möglich.

Welche Plattform die richtige ist, hängt also davon ab, in welchen Währungen man traden will. Ein entscheidender Nachteil von Krypto-Börsen ist allerdings, dass Transaktionen unter Umständen lange dauern.

Das liegt daran, dass ein Käufer gefunden werden muss, der genau den Betrag erwerben möchte, den man selbst anbietet.

Was ist ein Krypto-Broker

Wer eine Kryptowährung handeln will, kann sich daher alternativ auch für einen Broker entscheiden. Ein Broker ist ein Mittelsmann, der Kryptowährungen in großer Menge kauft. Anschließend gibt er sie in kleineren Portionen an Kunden ab.

Der Vorteil liegt hier darin, dass jeder beliebige Betrag an Bitcoins sofort gehandelt werden kann. Man muss hier nicht auf einen passenden Käufer warten. Zu den bekanntesten Krypto-Brokern am Markt zählt eToro.

Allerdings geht der Broker-Handel häufig auch mit höheren Gebühren einher. Das spricht wiederum für den direkten Handel an einer Börse.

Wo bewahre ich Kryptowährungen auf?

Will man eine Kryptowährung handeln, muss man zunächst eine Wallet anlegen. Bei einer Wallet handelt es sich um eine Art elektronischen Geldbeutel. Dort wird die gehandelte Kryptowährung hinterlegt.

An diese Wallet können Einheiten einer Kryptowährung gesendet werden. Außerdem können Einheiten einer Kryptowährung von dieser Wallet an eine andere Wallet gesendet werden. Zur Einrichtung einer Wallet gibt es verschiedene Möglichkeiten. In der Regel bieten Handelsbörsen wie Broker die Einrichtung einer Wallet an.

Alternativ kann eine Wallet aber auch auf einer unabhängigen Plattform eingerichtet werden. Wer mehrere Kryptowährungen handelt, muss in der Regel für jede Währung eine Wallet anlegen. Es gibt allerdings auch die Option, ein Multi-Wallet für alle gehandelten Währungen zu nutzen.

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