Veröffentlicht: 05.01.2018

Kryptographische Hashfunktion

Die kryptographische Hashfunktion – Das Herz der Kryptowährung

Die kryptographische Hashfunktion befasst sich mit einem wichtigen Zusammenhang. Der Name Kryptowährung zeigt bereits an, dass es einen Zusammenhang gibt, zwischen Bitcoin und Co auf der einen Seite und Kryptographie auf der anderen. Dies manifestiert sich in der kryptographischen Hashfunktion.

Dabei handelt es sich um eine Subklasse der Hashfunktionen, bei der Kryptographie zum Einsatz kommt. Eine Hashfunktion ist eine eine Einwegfunktion, die Zeichenfolgen von beliebiger Länge auf eine Zeichenfolge mit definierter Länge abbildet.

Bei der Anwendung von Kryptographie wird diese Abbildung verschlüsselt. Die bekannteste Anwendung einer kryptographischen Hashfunktion ist der sichere Hash-Algorithmus SHA-2, der im Jahr 2000 als Nachfolger des SHA-1 durch den US-amerikanischen Geheimdienst NSA entwickelt wurde.

Dieser Algorithmus erstellt aus beliebigen Daten einen verschlüsselten Hash. Der Bitcoin basiert auf dem abgeleiteten Algorithmus SHA-256.

Was heißt das im Fall von Kryptowährungen?

Kryptowährungen sind derzeit die bekanntesten Anwendungen der Hashfunktion, aber keineswegs die einzige. Sie gehört vielmehr zu den Standardanwendungen im Netz und dient unter anderem der Prüfung der Integrität von Dateien.

Die kryptographische Hashfunktion macht sich unter anderem der Bitcoin zunutze, indem er auf Grundlage dieser Funktion Transaktionen verbucht und verifiziert. Zusätzlich kommt SHA-256 bei der Erstellung von Bitcoin Adressen zur Anwendung.

Jede Transaktion mit Bitcoin muss zunächst verifiziert und dann als Block in die dezentrale Bitcoin Buchhaltung, die sogenannte Blockchain, eingetragen werden. Dazu werden durch den SHA Blöcke erstellt, die alle relevanten Informationen einer Transaktion zusammenfassen.

Bei der Verifizierung einer Transaktion werden diese Blöcke ausgelesen. Wer für diesen Prozess Rechenleistung zur Verfügung stellt, wird mit Coins entlohnt.

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