Veröffentlicht: 19.02.2018

Ion Staking

Einleitung – was ist Ion Staking?

Das Ion Staking basiert auf Ion. Bei Ion handelt es sich um eine dezentralisierte Krypowährung, die Anteilnahme am Netzwerk durch den Einsatz eines Static-Proof-of-Stake-Algorithmus honoriert.

Hierbei wird statt des oft verwendeten Coin-Alters, also der Zeit, die eine Coin im Wallet des Investors liegt, dass Alter des Accounts herangezogen. Somit werden besonders die Nutzer, die sich aktiv am Netzwerk beteiligen für das Verifizieren von Transaktionen ausgewählt.

Dieser Blogbeitrag dient vor allem dazu, den Leser über die Ion Coin zu informieren und soll zudem einen klaren Fokus auf das Ion Staking setzen.

Ion Coin – ein Überblick

Wie bereits in der Einleitung hervorgehoben wurde, handelt es sich bei Ion um eine dezentrale Währung. Um die Community aktiv an der Verifizierung von Transaktionen zu beteiligen, setzt die Blockchain auf einen Static-Proof-of-Stake-Algorithmus, der in der angewendeten Definition besonders selten ist.

Als das Token am 8. Juni 2016 veröffentlicht wurde, wurde auf ein Intitial Coin Offering zurückgegriffen. Zu Beginn sollte eine Token-Menge von 10,9 Millionen ausgegeben werden. Fünf Millionen Tokens wurde hierbei im Rahmen des Initial Coin Offerings publiziert.

Um die Tokens zu erwerben, mussten Investoren diese durch den Einsatz von Bitcoin bezahlen. 3,4 Millionen Tokens wurde zudem für Ionomy zurückgelegt und sollten als Investments für die Strukturverbesserung des Netzwerks verwendet werden. Insbesondere Spieler und die Spielentwickler sollen von dieser Rücklage profitieren.

Weitere 2,5 Millionen Tokens wurde von den Entwicklern zurückgehalten und sollen für die Finanzierung des Entwicklerteams verwendet werden, sodass die Entwicklung der Blockchain und der Plattform vorangetrieben werden kann.

Als Grenze wurde von den Entwicklern eine Token-Anzahl von 55 Millionen Ion Coins definiert, sodass durch das Ion Staking noch ein starkes Wachstum der Plattform realisiert werden kann.

Des Weiteren weist auch die Blockchain einige relevante Rahmenbedingungen auf. So kann beispielsweise jede Minute ein neuer Block abgeschlossen werden. Ein jeder Block umfasst dabei mindestens eine Höhe von einem Kilobyte und weist im Maximum eine Höhe von acht Megabyte auf.

Wie funktioniert das Ion Staking?

Das Ion Staking ist für die Ermöglichung des Zahlungsverkehrs im Rahmen des Ion-Netzwerkes die wohl wichtigste Funktion. Hierbei kommt ein sogenannter Static-Proof-of-Stake-Algorithmus zur Anwendung.

Typische Proof-of-Stake-Währungen setzen in der Regel auf das Alter der Tokens, sodass eine besonders lange Haltedauer durch den angewendeten Algorithmus honoriert wird. Beim Static-Proof-of-Stake-Algorithmus spielt allerdings das Alter der Tokens keine wichtige Rolle.

Vielmehr ist die Aktivität des Accounts ausschlaggebend, sodass der Algorithmus das Alter des Accounts als entscheidende Kenngröße heranzieht. Ebenfalls wichtig für die Miner sind die zu erwartenden Erträge, welche durch das Mining entstehen. Hierbei erhalten Miner im Laufe des ersten Jahres 23 Ion-Tokens pro Blog.

Im zweiten Jahr wird diese Belohnung auf 17 Tokens reduziert, im dritten Jahr auf 11,5 Tokens und im vierten Jahr sind es lediglich 5,75 Tokens. Ab dem fünften Jahr fällt die Belohnung auf 1,85 Tokens pro Block. Im zehnten Jahr findet die letzte Reduzierung statt, sodass die Belohnung auf 0,2 Tokens gesenkt wird.

Nach 100 Jahren ist die Währung ausgewachsen und das Mining dient ausschließlich zur Verifikation von Transaktionen. Den weiteren wird für das Ion Staking eine Staking Wallet benötigt.

Diese sorgt für eine proportionale Vergütung des Nutzers in Abhängigkeit zu seiner Netzwerkaktivität. Das bedeutet, dass die Wallet analysiert, wie aktiv der Nutzer im Netzwerk ist und ihm somit bei einer hohen Aktivität mehr Blöcke zur Verifikation zuweist.

Welche Voraussetzungen müssen für das Ion Staking erfüllt sein?

Um das Ion Staking betreiben zu können, muss eine Staking Wallet vorhanden sein. Hierbei unterscheiden die Entwickler zwischen QT-Wallets, welche für normale Nutzer entwickelt wurden, und Daemon Wallets, die insbesondere für fortgeschrittene Nutzer ausgelegt sind.

Dabei werden die Wallets von allen gängigen Betriebssystemen wie Windows, Linux und Mac OSX unterstützt. Durch den Einsatz der Wallets erhalten die Nutzer die vollständige Kontrolle über die Finanzen und können somit auch von der hohen Sicherheit des Netzwerks profitieren.

Auch das Senden und Empfangen von Transaktionen wird durch die Wallets ermöglicht. Auch Online-Wallets werden durch das Netzwerk unterstützt, wobei diese kein Staking ermöglichen. Vielmehr verbessern die Online-Wallets die Sicherheit des Netzwerks, indem diese bereits verifizierte Blöcke erneut absichern und diese Blöcke somit an die Blockchain anhängen.

Um am Staking teilzunehmen, muss kein Token-Bestand auf der Wallet existieren. Als Belohnung für das Identifizieren von neuen Blöcken erhalten Nutzer zudem eine Belohnung von 50 %, sodass Nutzer aktiv an diesem Prozess teilnehmen.

Eine weitere Voraussetzung beim Staking sind die sogenannten Masternodes. Diese verifizieren alle öffentlichen Transaktionen innerhalb von vier Sekunden. Hierbei kommunizieren die Masternodes diese Transaktionen an alle normalen Nodes im Netzwerk, sodass doppelte Anstrengungen vermieden werden.

Auch bei privaten Transaktionen führen die Masternodes die benötigten Aufgaben durch, sodass diese Transaktionen nur schwer zurückverfolgt werden können. Zudem haben Masternodes auch die Möglichkeit zusätzliche Funktionen auszuführen, sodass das Netzwerk stets von den neusten Entwicklungen profitieren kann.

Eine Masternode benötigt im Gegensatz zu einer normalen Node jedoch eine minimale Coin-Anzahl, um den Status der Masternode zu erhalten. Laut den Entwickler wird hierbei eine Token-Anzahl von 20.000 als Minimum angesehen. Zudem erhalten Masternodes rund 50 % aller Miningerträge, falls diese am Verifikationsprozess beteiligt waren.

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