Veröffentlicht: 11.01.2018

Initial Coin Offering

Was versteht man unter dem Initial Coin Offering?

Das Initial Coin Offering, welche auch manchmal als Public Coin Offering bezeichnet wird, ist eine nicht regulierte Methode des Crowdfundings. Dabei kommt dieses Verfahren ausschließlich im Rahmen von Unternehmen zum Einsatz, deren Geschäftsmodell auf einer Kryptowährung basiert.

Durch den Einsatz dieser Methode werden zudem die strengen Regularien vermieden, welche bei einer erstmaligen Kapitalaufnahme an den Finanzmärkten vorgeschrieben sind. Dabei wird im Rahmen des Initial Coin Offerings ein Anteil einer Kryptowährung an Investoren verkauft.

Diese bezahlen im Gegenzug mit sogenannten Fiatgeld oder alternativ mit anderen Tokens.

Welche Vorteile erhalten Investoren durch den Kauf der Tokens?

Das Konzept des Initial Coin Offerings orientiert sich dabei sehr stark an dem des Initial Public Offerings, welches zur erstmaligen Platzierung einer Kapitalgesellschaft an den Aktienmärkten angewandt wird. Im Sprachgebrauch wird auch von einem Token Sale gesprochen, da die Tokens an öffentliche Investoren verkauft werden.

Wichtig beim ICO ist, dass Investoren lediglich eine Möglichkeit erhalten den Dienst in der Zukunft zu nutzen, denn das eigentliche Projekt ist hierbei noch nicht in der finalen Phase. Durch diesen Umstand müssen die Entwickler das Vertrauen der Investoren gewinnen, um einen aktiven Handel zu gestalten.

Insbesondere bei neueren Kryptowährungen wir nicht ausschließlich ein Tauschmittel gekauft, sondern auch eine Dienstleistung. So erhalten Investoren auch Zugang zu dieser Dienstleistung.

Der erste offizielle Verkauf eines Tokens wurde durch Mastercoin im Juli 2013 durchgeführt. Die bekannte Blockchain führte im Jahr 2014 ebenfalls einen Verkauf des Ether-Tokens durch.

Das erste Initial Coin Offering wurde im Juli 2014 durch die Karmacoin initiiert. Heutzutage sind ICOs eine beliebte Methode um Gelder an den Finanzmärkten zu sammeln und die Entwicklung der Kryptowährung voranzutreiben.

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