Veröffentlicht: 20.02.2018

HEAT Coin

Was ist ein HEAT Coin?

Bei der HEAT Coin handelt es sich um eine Kryptowährung der dritten Generation, welche einen Fokus auf die Lösung der größten Probleme aktueller Kryptowährungen setzt. Diese verdeutlichen sich in der Lösung aktueller Serverarchitekturen, niedrigen Transaktionsgeschwindigkeiten sowie der Größe von Blockchains, welche auf einzelnen Peers gespeichert werden.

Dabei gilt das HEAT-Projekt als dynamisches Projekt, sodass ständig Änderungen am Quellcode sowie am Whitepaper vorgenommen werden. Die erste Ausführung des Whitepapers sollte vor allem als Grundlage der Entwicklung interpretiert werden.

Die Vorlage für HEAT ist das Open-Source-Projekt NXT, dass mittels eines Proof-of-Stake-Algorithmus einen Konsens schaffen kann, der eine 25-sekündige Blockzeit ermöglicht. Zudem basieren viele der aktuellen HEAT-Features auf dem FIMK-Projekt, welches vorher von den HEAT-Entwicklern betreut wurde.

Des Weiteren wurde der HEAT-Quellcode vollständig in Java geschrieben, sodass vor allem eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit und eine vertikale Skalierbarkeit gewährleistet werden kann.

Die Entwickler sehen die Highlights der Währung vor allem in dem Java-Quellcode, der Basierung auf der NXT-Kryptografie, die Nutzung privater Ketten, einer Optimierung in Bezug auf Geschwindigkeit und Speicherplatzausnutzung, einer hohen Skalierbarkeit und einer Applikation, welche mindestens den Kryptostandard 2.0 nutzt.

Des Weiteren setzt HEAT als Kryptowährung auf eine radikale Implementierung neuer Features, sodass die Währung für das Verfolgen neuer Ansätze bekannt werden soll.

Skalierbarkeit der Heat Coin

Für viele Investoren ist die Skalierbarkeit der meisten Blockchains ein wichtiger Limitationsfaktor. Insbesondere die Schwierigkeit bei der Handhabung einer steigenden Transaktionsanzahl auf der Blockchain führt zu einem steigenden Druck auf die Ressourcen einer einzelnen Node im Netzwerk.

Die meisten aktuellen Blockchains wie Bitcoin, Ethereum, Dash oder NXT setzen auf eine implementierte Datenbasis, auf welcher alle Blockdaten und Salden gespeichert werden.

Aufgrund dieser integrierten Datenbasen wird es den Nutzern ermöglicht, alle Informationen zu Blöcken oder Transaktionen abzufragen. Aufgrund fehlender Alternativen kann angenommen werden, dass dieses Vorgehen dem einzelnen Nutzer hilft.

Allerdings haben diese Abfragen keinen Vorteil im Rahmen der zentralen Peer-to-Peer-Operationen. Somit kommt es zu einem entscheidenden Kostenfaktor, da viele Blockchains auf den schnellen und performanten LevelDB-Code verzichten und stattdessen auf den H2SQL-Code setzen, der zwar mehr Features anbietet aber weniger performant ist.

Doch auch LevelDB hat einen relevanten Nachteil, denn es kann nichts gespeichert werden, was mehr Speicherplatz als 100 GB benötigt. Doch wie bereits erwähnt wurde, haben die zentralen Operationen keinen Nutzen durch abgeschlossene Blöcke oder Transaktionen. Vielmehr werden nur die Daten der letzten 720 Blöcke benötigt.

Mining der Heat Coin

Die Heat Coin wurde am 11. Juli im Rahmen eines Initial Coin Offerings am Markt platziert. Dabei wurde der 8. August als letzter ICO-Tag definiert. In diesem Zeitraum konnten Investoren einen Anteil der Heat-Tokens erwerben. Der jeweilige Heat-Betrag war abhängig durch die geleistete Zahlung in Bitcoin, Ethereum, Next oder FIMK.

Nach dem ICO wurden die Coins anschließend an die Investoren ausgeschüttet. Um eine erfolgreiche Ausschüttung der Tokens zu ermöglichen, mussten Investoren durch einen Authentifizierungsprozess, welcher die Einrichtung eines Gründeraccounts beinhaltete. Dieser Account dient zudem als erste Anlaufstelle für die Ausschüttung der Tokens.

Alle diese Daten werden im sogenannten Genesis Block abgespeichert. Dieser Block ist der erste Block der Blockchain und somit als Urspurngsblock zu bezeichnen. Nachdem die Ausschüttung an die Investoren erfolgreich durchgeführt wurde, konnte die Investoren Transaktionen und Node-Operationen starten, um die jeweiligen Accounts zu entsperren und das Mining zu beginnen.

Nachdem das Mining gestartet wurde, konnte eine Ansammlung von Datenspeichern identifiziert werden, die Salden, Anlagen, Transaktionen und öffentliche Schlüssel enthielten. Zudem gab es auch größere Datenansammlungen, die alle Transaktionen enthielten.

Durch die Implementation des „Block Slicing Mechanism“ erhalten alle Nodes Informationen zu den Blockhöhen. Des Weiteren werden durch das Slicing auch die benötigten Speicherplätze reduziert. Zur weiteren Steigerung der Effizienz wurde zudem ein Proof-of-Stake-Algorithmus entwickelt, der neben einer hohen Effizienz auch ein profitables Mining ermöglicht.

Welche Besonderheiten bietet die Heat Coin?

Laut Aussagen der Entwickler ist die Heat Coin eine Kryptowährung der dritten Generation. Das bedeutet, dass die gesamte Blockchain auf eine Massennutzung ausgerichtet ist. Hierfür wurde sowohl das Block Slicing als Mechanismus beim Mining, als auch ein intelligenter Proof-of-Stake-Mechanismus implementiert.

Zusätzlich haben die Entwickler eine neue Technologie entwickelt, welche zur Neustrukturierung von Peer-to-Peer-Netzwerken angewendet wird. Die Ausrichtung auf Geschwindigkeit sowie die Möglichkeit private Ketten zu hosten, machen Heat zu einer perfekten Kryptowährung zur Investition in Crowdfunding-Kampagnen.

Auch die unendliche Skalierbarkeit ist eine Besonderheit der Währung, denn der Flaschenhals bei der Geschwindigkeit liegt lediglich bei der verwendeten Hardware. Insbesondere der Verzicht auf integrierte Datenbasen sorgt für eine schnellere Verarbeitung und nachhaltige Transaktionen.

Auch die Nutzung verschiedener Kryptowährungen ist laut den Entwicklern eine Besonderheit. Grundsätzlich können Währungen wie Bitcoin oder Ethereum gekauft werden. Doch auch die Nutzung dezentralisierter Apps sowie Messaging und Multi-Signature-Möglichkeiten heben die Blockchain von der Konkurrenz ab.

Wie hat sich die Marktkapitalisierung des HEAT Coin entwickelt?

Das Initial Coin Offering von HEAT Coin startete am 12. Juli 2016 zu einem Emissionspreis von 0,067 US-Dollar je Token und lief bis zum 8. August 2016. Am 3. Februar 2017 erfolgte schlussendlich die Ausschüttung der Tokens an die Investoren.

Der Preis je Token lag zu diesem Zeitpunkt bereits bei 0,107 US-Dollar, sodass sich eine Marktkapitalisierung von 2,697 US-Dollar ergab. In den folgenden Monaten konnte eine regelrechte Rallye gestartet werden, welche am 8. Januar 2018 bei einem Höchststand von 67,5 Millionen US-Dollar gipfelte.

Im Anschluss musste HEAT hohe Verluste verkraften, sodass schlussendlich ein Widerstand bei 10 Millionen US-Dollar realisiert werden konnte.

Aktuell befinden sich zudem 32,3 Millionen Tokens im Umlauf. Hierbei werden täglich etwa 13.000 US-Dollar umgesetzt, wobei der Handel zwischen HEAT und BTC die höchste Relevanz einnimmt. Als wichtigster Handelsplatz gilt zudem Heat Wallet, mit einem Anteil von 64 %.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weitere Artikel zum Thema

Galileo Reportage & der Bitcoin Milliardär

MarketPeak- Die Schnittstelle zwischen Blockchain und Investoren

Bitmark Coin

Polybius Coin

TokenCard Coin

Matchpool Coin