Veröffentlicht: 15.02.2018

Firstcoin

Die Firstcoin – eine Kryptowährung mit Club im Gepäck

Hinter der Firstcoin verbirgt sich ein großes Gesamtkonzept. Dieses baut allem voran auf dem Prinzip auf, nach dem Miningpools erstellt werden. Während man Zeit abseits des eigenen PCs verbringt, verändert sich der eigene Kontostand zunehmend ins Positive, da ein gemeinschaftliches Mining erfolgt.

Insofern bestehen einige Parallelen zwischen der Firstcoin und der allseits bekannten Bitcoin. An manchen Stellen gehen die Entwickler sogar noch einen Schritt weiter.

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Eine Community, die nicht nur aus Nutzern bestehen soll

Die Entwickler sind sich der Tatsache bewusst, dass eine große und aktive Community wichtig ist, um für das Überdauern einer Kryptowährung zu sorgen. Da die Coin in der Regel 1 bis 2 US-Dollar wert ist, wird hier auch ein Ziel verfolgt, das sehr vielversprechend zu sein scheint. Zusätzlich soll die Community auch auf verschiedenen Partnern aus dem Businessbereich fußen.

Mit anderen Worten ist es ein Ziel der Entwickler, Unternehmen ins Boot zu holen, die an der aktiven Nutzung der Firstcoin interessiert sind. Spezialisten sollen durch Networking mit der Entwicklung betraut werden und gewisse Bereiche noch mehr verstärken.

Währenddessen ist es ein Plan, das Marktkapital dadurch zu verstärken, die Verwendung der Firstcoin als globales Zahlungsmittel einzuführen. Attraktive Boni für Geschäftspartner müssen also her.

Um dies umsetzen zu können ist es notwendig, einen eigenen Marketingbereich im Team zu besitzen. Aus genau jenem Grund funktioniert die Firstcoin auch nicht als bloße Währung. Daher wurde ein Unternehmen um sie herum aufgebaut. Dass der Name dieser Community durch „Club“ zu einem gewissen Gefühl der Zusammengehörigkeit führen soll, ist psychologischer Natur.

Schnelligkeit, Anonymität und Sicherheit

Die Kryptowährung fußt auf demselben einzigartigen Prinzip, wie die Bitcoin. Die Datensätze innerhalb der Blockchains sorgen für eine verlässliche Abwicklung sämtlicher Transaktionen. Weder Fehlbuchungen, noch Rückbuchungen geschehen, was dafür sorgt, dass kein Missbrauch von Konten passieren kann.

Es erklärt sich an jener Stelle von selbst, dass das gesamte Netzwerk äußerst stark vor Hackangriffen gesichert ist.

Neben hohen Sicherheitsmaßstäben setzen Entwickler einer Kryptowährung stets auf die Anonymität. Es ist wichtig, dass sich Datensätze von einzelnen Transaktionen nur insofern verfolgen lassen, bis sie erledigt sind. Dies schließt lediglich den Betrag und die Zieladresse vom Wallet mit ein. Die Nutzer selbst sollen dabei aber anonym bleiben.

Bei der Verbindung der Firstcoin im Offlinebereich – etwa durch die Zahlung in Geschäften oder auch in einem Café – soll durch so eine Vorgehensweise sichergestellt werden, dass keine Daten über den Zahlenden gesammelt werden können. Es dient als Gegenmaßnahme zum sogenannten „gläsernen Menschen“, was für eine maximale Privatsphäre sorgt.

Als letzter großer Punkt kommt die Geschwindigkeit einzelner Vorgänge hinzu. Die Firstcoin soll zu jeder Zeit und an jedem Ort der Welt eingesetzt werden können. Transaktionsabwicklungen sollen binnen weniger Sekunden erfolgen, ohne dabei von der Aktivität innerhalb der eigenen Community abhängig zu sein.

Die Limitierung der Firstcoin orientiert sich an Gold

Was die Limitierung dieser Kryptowährung angeht, so möchten die Entwickler eine Verbindung zum Gold herstellen. Insgesamt gibt es maximal 110 Millionen Coins, wodurch eine Inflation vermieden wird. Gleichzeitig ist sie damit so selten, wie das genannte Edelmetall. Eine Nachproduktion wird es keine geben.

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