Veröffentlicht: 18.02.2018

Emercoin

Emercoin: Die Kryptowährung zwischen Old School und Moderne

Emercoin ist eine Kryptowährung – doch was hebt diese hervor`2014 war ein Jahr, in dem viele neue Altcoins den Markt erreichten. Viele konnten sich über die Zeit hinweg nicht langfristig etablieren.

Einige werden heute noch gehandelt. Doch insgesamt hat es nur wenige Token gegeben, die zumindest den alteingesessenen Tradern innerhalb der Kryptowelt seither in Erinnerung geblieben sind. Eine von ihnen ist die Emercoin. S

ie besticht zweifellos durch einige ihrer Eigenschaften. Dennoch scheint sie gefangen zu sein zwischen modernen Technologien, hochwertigen Partnerschaften und trotzdem einer gewissen Oldschool-Optik.

So kommt es unter anderem, dass eine Partnerschaft mit Microsoft besteht. Dadurch erhalten die Entwickler eine direkte Implementierung in dessen Azure. Allerdings wird eigene Software dabei ganz schön vernachlässigt.

Das Wallet sieht daher vielmehr wie eine Kopie anderer Kryptowährungen aus, deren Markteinführung ebenfalls 2014 war. Einzig das Logo unterscheidet sich in den meisten Fällen.

Optimierung der Transaktionen erfolgt

Die Emercoin verfügt über einen eigenen Optimierer, der sich rein um Transaktionen kümmert. Sämtliche Datensätze, die in Zuge dessen erstellt werden, erhalten hierdurch eine Komprimierung um bis zu 10%. Damit ist sie beim Problem der Blockgrößen einigen digitalen Währungen einen Schritt voraus.

In weiterer Folge wirkt sich diese Optimierung auf die Schnelligkeit aus. Da die Datensätze eine gewisse Größe nicht überschreiten, musst keine Aufsplittung erfolgen. Es werden keine zusätzlichen Hashes beansprucht.

Die Übermittlung erfolgt umgehend. Dementsprechend gestaltet sich auch das Nutzererlebnis. Nachdem eine Transaktion durchgeführt worden ist, bedarf es keiner weiteren Bestätigung. Auf jenes Prinzip greifen viele andere Kryptowährungen zurück.

Technische Grundlagen der Emercoin

Eine weitere Besonderheit der Emercoin ist ihr technischer Aufbau. Zunächst ist sie ein Hybrid aus PoW und PoS. Hinzukommt sogenanntes Merged Mining. Dieses dürfte bereits durch Bitcoin oder auch Namecoin bekannt sein.

Diese Technologie sorgt dafür, dass die Hashenergie anderer Kryptowährungen für die eigene Datenverarbeitung genutzt wird. Zumindest dann, wenn sie innerhalb der Blockchain kompatibel zueinander sind. Dies ist daher möglich, weil auf den Algorithmus SHA-256 zurückgegriffen wird.

Dadurch, dass eine Auslagerung bei der Verarbeitung der Daten erfolgt, fallen Gebühren für Transaktionen sehr niedrig aus. Stan Polozov – einer der Emercoin Gründer – weist eine jahrelange Erfahrung innerhalb der IT-Branche auf. Ihm war es ein Anliegen, dieses Vorgehen anzustreben. Allem voran deshalb, weil ihm die höchstmögliche Usability am Herzen liegt.

Das Mining fokussiert sich insbesondere auf PoS. Dadurch kann durch Staking vergleichsweise mehr Gewinn gemacht werden, als durch das reine Abschürfen von Blöcken.

Eine Höchstgrenze gibt es keine. Jährlich sollen weitere 6% hinzukommen. Dies hat eine dementsprechende Inflation zur Folge. Durch das Staking soll hier eine Gegenwirkung erfolgen. Vorteile bringt das natürlich nur jenen Nutzern, die diesen Vorgang auch aktiv betreiben.

Selbstverständlich bedeutet das nicht, dass das Mining keinen Ertrag bringt. Durch die technischen Gegebenheiten erfolgt ein vergleichsweise schnelles Schürfen. Hierzu ist keine High-End-Hardware notwendig. Damit steht die Emercoin auch all jenen zur Verfügung, die sich nicht sehr intensiv mit der IT auseinandersetzen.

Die Plattform rund um die Emercoin

Wie zuvor erwähnt, widmen sich die Entwickler verschiedenen Projekten, die auf jener Kryptowährung basieren sollen. Während sie als Zahlungsmittel implementiert wird, handelt es sich um gänzlich eigenständige Projekte. So gibt es unter anderem eine dezentrale Domainverwaltung und gleichzeitig einen VOIP Service.

Zunächst mag diese Verteilung wahllos wirken. Das Ziel der Entwickler ist es, Emercoin von anderen Kryptowährungen zu unterscheiden. Sie soll vielmehr eine Plattform, als eine reine Investitionsmöglichkeit darstellen. Die hierbei aufgebaute Blockchain soll daher nicht nur für Unternehmer, sondern auch für Privatpersonen attraktiv sein.

Das Fazit: Schwächen zeigen sich rein in der Optik

Die vorgenannten Schwächen begrenzen sich rein auf die Optik. Durch eine starke technologische Komponente stellt diese Coin eine gute Investitionsmöglichkeit dar. Auch das Marktkapital sticht hier stark hervor Dadurch, dass die Entwickler mit immer mehr namhaften Unternehmen zusammenarbeiten, dürfte auch der Wert in absehbarer Zeit rapide steigen.

Hier heißt es zunächst Geduld zeigen, um beim Trading einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften.

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