Veröffentlicht: 27.12.2017

Einsteinium Coin

Die Einsteinium Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, deren primäres Bestreben es ist, Spendengelder für Forschungsprojekte zu sammeln, um den Fortschritt in der Wissenschaft voranzutreiben.

Dazu haben sie eine eigene Kryptowährung entwickelt den Einsteinium Coin. Laut eigener Definition des Unternehmens ist es eine Bitcoin-ähnliche Währung mit einer philanthropischen Motivation.

Wer steckt hinter dem Projekt und welches Ziel verfolgen sie?

Das Projekt rund um Einsteinium wurde von der Einsteinium Foundation entwickelt. Die Einsteinium Foundation wurde offiziell am 7. April als Non-Profit Organisation in Montreal registriert.

Als erste Non-Profit-Organisation, die sich der Finanzierung wissenschaftlicher Forschung auf Basis einer Kryptowährung widmet, hofft die Einsteinium-Stiftung, Zuschüsse zu erhalten und dauerhafte Beziehungen zu anderen NPOs weltweit aufzubauen, um zukünftige bahnbrechende wissenschaftliche Projekte verschiedener Fachrichtungen zu unterstützen.

Das Team hinter dem Projekt ist international und arbeitet von überall auf der Welt von Nordamerika über Europa bis Südasien.

Der Einsteinium Coin in Zahlen – Stand 16.12.2017

Das Marktkapital beträgt 423.770.891 US$ mit einem täglichen Handelsvolumen von 50.762.200 US$. Aktuell befinden sich von den insgesamt 299.792.458 Einsteinium Coins etwa 216.146.779 im Umlauf.

Im Mineable Coin Ranking von coinmarketcap.com kann sich der Einsteinium Coin den Platz 40 sichern.

Wie kann man Einsteinium Coins erhalten?

Einsteinium kaufen können Interessierte aktuell über Bittrex, Poloniex und Cryptopia. Dabei werden etwa 85 % über Bittrex im Austausch gegen Bitcoin gehandelt. Cryptopia bietet die Möglichkeit Einsteinium zu kaufen im Austausch gegen Litecoin.

Einsteinium kaufen ist eine Möglichkeit diese Kryptowährung zu erhalten. Als Alternative dazu bietet sich das Einsteinium Mining an. Dabei gibt es einige Besonderheiten zu beachten. Einsteinium hat das Mining in sogenannte Epochen unterteilt.

Jede Epoche besteht aus 36.000 Blöcken, die laut den Schätzungen des Unternehmens idealerweise in 25 Tagen abgearbeitet werden. Es sind insgesamt 730 Epochen Proof-of-Work-Mining geplant. Die Blockbelohnungen betragen in den ersten zwei Epochen noch 1024 Einsteinium Coins.

Die Reward Reduction Methode verläuft nach dem Block Halving Prinzip. Als Beispiel: Wurden für die Blöcke 1 bis 72.000 noch 1024 Coins ausgezahlt, gibt es für die Blöcke 72.001 bis 144.000 noch jeweils 512 Coins. Die Blockbelohnung wird also immer weiter halbiert bis es am Ende nur noch einen Coin pro Block geben wird.

Wurmloch Events beim Einsteinium Coin

Damit das Einsteinium Mining auch in Zukunft noch lukrativ bleibt und die Miner nicht vorzeitig das Interesse verlieren hat sich das Unternehmen etwas Besonderes einfallen lassen. Ab der 2. Epoche wird es sogenannte Wurmloch-Events geben.

Diese tauchen pro Epoche immer nur einmal auf. Ein Wurmloch-Event ist 180 Blöcke lang und bietet dabei einen Block Reward von 2973 Einsteinium Coin. Es handelt sich dabei um eine Festwertbelohnung, das heißt sie ist unabhängig von der aktuellen Belohnung. Stellt man sich nun vor, dass Einsteinium Mining befindet sich in Epoche 65 oder höher. Theoretisch gäbe es nur 1 bis 2 Coins pro generiertem Block.

Mit dem Wurmloch-Event könnten Miner mehr als das 1000-fache pro Block verdienen. Da das Wurmloch-Event in einer Epoche immer zufällig einsetzt und nie vorausgesagt werden kann, wird es das Interesse der Miner aufrechterhalten, damit sie den kurzen Zeitraum eines solchen Events keinesfalls verpassen.

Die Website von Einsteinium nennt derzeit vier aktive Mining Pools, an die sich Mining Interessierte wenden können. Dazu gehören Supernova, Hash-2-Coins, Hash-Wiz und Inetrader P2Pool. ChainWorks Industries wird ebenfalls genannt, wird aktuell jedoch gewartet.

Wie funktioniert die Einsteinium Plattform?

Einsteinium ist in erster Linie eine stiftungsbasierte Open-Source Plattform. Die Einsteinium Foundation behält 2,5 % der aus dem Mining erzielten Block Rewards ein. Der Großteil wird als Spendengelder betrachtet und an verschiedene Forschungsteams und ihre Projekte vergeben. Lediglich ein Fünftel, werden für die Finanzierung und Instandhaltung der Plattform verwendet.

Forscher können sich auf der Crowdfunding-Plattform der Einsteinium Foundation bewerben und ihre Arbeit vorstellen. Die Community hat dann die Möglichkeit darüber abzustimmen, welches Projekt finanziert wird.

Ein weiteres wichtiges Anliegen der Einstein Foundation ist die Bildung. Das Unternehmen entwickelt einen wissenschaftlichen Blog, um Menschen über Neuerungen in der Wissenschaft aufzuklären. Dazu gehört nicht nur Wissen zu verbreiten, sondern auch neue Talente in Blockchain-Technologie zu schulen.

Die Einsteinium Foundation ist der Überzeugung, dass der Einsteinium Coin nur ein breiteres Publikum als Miner erreichen kann, wenn der Coin auch in anderen Bereichen aktiv eingesetzt wird.

Daher sprechen sie sich dafür aus, dass die Kryptowährung aktiv an Börsen gehandelt werden muss und Kunden in Zukunft die Möglichkeit haben sollten Waren und Dienstleistungen mit Einsteinium kaufen zu können. Dazu sagt die Foundation: „Einsteinium sollte für möglichst viele Menschen leicht zugänglich sein, um Bewusstsein zu schaffen und Chancen zu fördern.“

Was plant das Unternehmen für die Zukunft?

Die Roadmap des Unternehmens ist zwar sehr anschaulich und gibt viele Informationen über die Entwicklung des Projekts, doch es fehlen jegliche Zeitangaben und Fristen.

Aktuell arbeitet das Unternehmen an der Fertigstellung verschiedener Wallets. Dazu gehören neben dem Web Wallet auch das EMC2 Mobile, eine leichtere Version des Wallets für das Handy. Das EMC2 Mobile Wallet soll dennoch alle Funktionen bieten können. Ein weiteres Projekt ist das Super Wallet, wurde noch nicht begonnen, soll aber ermöglichen mit der eigenen Credit Karte Einsteinium Coins zu kaufen.

EMC2Me soll die zuvor erwähnte Crowdfunding Plattform heißen, die Forscher und Community miteinander verbinden wird. Neben der Plattform wird es in Zukunft auch einen Magneto basierten Marktplatz namens 4YOUEMC2 geben. Nutzer der Community werden auf diesem Marktplatz Waren und Dienstleistung handeln und mit Einsteinium Coins bezahlen können.

Schließlich plant das Unternehmen die Einführung einer eigenen Debit Card. Sie wird mit der eigenen Kryptowährung aufgeladen und kann als legitimes Zahlungsmittel in allen Lebensbereichen eingesetzt werden.

Damit könnte das Unternehmen eine Brücke zwischen digitaler und realer Welt schlagen und Einsteinium erhält eine größere Reichweite.

Fazit

Die Einsteinium Foundation hat ein wichtiges Projekt ins Leben gerufen, mit großem Potenzial in vielen Bereichen. Die Wurmloch-Events machen es als langfristiges Mining Projekt lukrativ. Gleichzeitig wird die Einführung des Marktplatzes und der Debit Card die Kryptowährung einsatzfähiger und alltagstauglich machen, sodass sie nicht nur für Miner interessant ist.

Außerdem sollte der gemeinnützige Aspekt dieses Projekts nicht vernachlässigt werden. Laut eigenen Angaben hat die Einsteinium Foundation bereits 16 Millionen Coins für wissenschaftliche Projekte bereitstellen können.

Für viele Projekte, deren Ergebnisse zwar die Welt verbessern würden, aber keinen kommerziellen Nutzen haben, sind solche Spenden unerlässlich.

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