Veröffentlicht: 09.01.2018

Deflation

Was ist Deflation?

Als Deflation bezeichnet man das Phänomen, dass mit einer Einheit einer Währung immer mehr Güter erworben werden können. Anders ausgedrückt nimmt der Wert eines Geldes innerhalb eines bestimmten Territoriums immer weiter zu.

Deflation existiert schon seit vielen Jahrhunderten, wobei sie immer wieder in veränderter Form auftritt. Auf die Export-Wirtschaft eines Landes hat diese allerdings negative Auswirkungen, da es immer schwerer wird, Produkte ins Ausland zu verkaufen.

Auf der anderen Seite können die Einwohner des jeweiligen Landes günstiger verreisen oder ausländische Produkte erwerben. Ein Land, das lange Jahre damit zu kämpfen hatte, ist Japan.

Die Ausgabe von frischem Geld durch die Zentralbank kann Deflation eindämmen.

Hat diese eine Auswirkung auf Kryptowährungen?

Auch wenn es viele Menschen noch nicht wissen: Selbst bei Kryptowährungen kann es zu einer Deflation kommen. Mit einer einzigen Einheit des jeweiligen Geldes können dann mehr Einkäufe getätigt werden als zuvor.

Angegeben wird diese stets in einer Prozentzahl, welche auf das Kalenderjahr hochgerechnet wird. Sollte ein Wert von 5 Prozent angegeben werden, so können 5 Prozent mehr Güter für dieselbe Summe an Geld eingekauft werden wie im Jahr zuvor.

Natürlich kann es selbst im Falle einer hohen Deflation dazu kommen, dass einzelne Güter teurer werden, zum Beispiel aufgrund einer Verknappung. Dieses Phänomen wird deshalb immer mit einem sogenannten Durchschnitts-Warenkorb berechnet.

Da es sich bei Kryptogeld um globale Währungen handelt, sind die Auswirkungen etwas anders als im Falle von Notenbank-Geld. Besitzer der jeweiligen Coins profitieren allerdings deutlich davon.

Sie können nicht nur mehr Güter für die selbe Summe erhalten, sondern ihr Kryptogeld auch gegen mehr Euros oder Dollars zurücktauschen.

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