Veröffentlicht: 12.02.2018

Coinbase Kosten

Wie hoch sind Coinbase Kosten?

Die Coinbase Kosten hängen mit der Plattform Coinbase zusammen – bei Coinbase Inc. handelt es sich um ein US-amerikanisches Unternehmen, welches einen Handelsplatz für Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Litecoin betreibt.

Dabei wird das Investieren in die genannten Währungen sowie das Umtauschen dieser Kryptowährungen in Fiat-Währungen unterstützt. Des Weiteren ist der Handelsplatz auch für Interessenten von Altcoins geeignet, da eine Vielzahl der Währungen nicht gegen Fiat-Währungen getauscht werden können, sondern stattdessen im Tausch gegen eine größere Fiat-Währung angeboten wird.

Gegründet wurde Coinbase im Jahr 2012 durch Fred Ehrsam und Brian Armstrong. Beide nahmen an einem Wettbewerb von Y Combinator teil, in dessen Rahmen bereits Unternehmen wie Reddit oder Airbnb gegründet wurden.

Mittlerweile genießt Coinbase den Ruf, dass erste „Crypto-Unicorn“ zu sein, also dass erste Unternehmen im Kryptobereich, das eine Marktkapitalisierung von mehr als einer Milliarde US-Dollar erreichte.

Das Angebot von Coinbase umfasst einerseits die Global Digital Asset Exchange, welche als professionelle Handelsplattform fungiert, und andererseits eine Handelsplattform mit Cyberwallets für verschiedene Kryptowährungen.

Dieser Dienst ist auf Endkunden ausgelegt und zudem durch eine Programmierschnittstelle für Entwickler versehen, sodass auch externe Programme an Coinbase angebunden werden können. Um die Entwicklung von Coinbase zu finanzieren, werden zudem Gebühren für die Nutzung erhoben. Der heutige Blogbeitrag zielt auf eine Analyse dieser Coinbase Kosten ab.

Coinbase Kosten – Preise und Transaktionskosten im Überblick

Grundlegend muss für den Handel bei Coinbase Guthaben auf dem Konto vorhanden sein. Um dieses aufzuladen, kann entweder eine SEPA-Überweisung getätigt oder alternativ auf die Kreditkarte als Zahlungsmittel zurückgegriffen werden.

Generell ist die Bezahlung via Kreditkarte als besonders komfortabel zu betrachten, da hierdurch der unmittelbare Kauf der gewünschten Kryptowährung durchgeführt werden kann. Allerdings müssen die Gebühren beachtet werden, denn werden 100 € in Bitcoin investiert, so fallen weitere Gebühren in Höhe von 3,99 € an, welche an Coinbase abgeführt werden müssen.

Wird stattdessen auf die Bezahlmethode der Überweisung gesetzt, so werden keine Gebühren an Coinbase fällig. Stattdessen muss eine lange Bearbeitungsdauer von mehreren Tagen in Kauf genommen werden sowie ein komplett anderer Kurs der Währung.

So kann es vorkommen, dass die Gebühren lohnenswerter als die lange Wartedauer sind, da der Kurs sich binnen eines kurzen Zeitraums stark verändert hat. In der Regel wird eine Wartedauer von 5 Tagen angenommen, sodass es sich um eine komplette Arbeitswoche handelt. Des Weiteren muss beachtet werden, dass ein verknüpftes Konto auch zu einem höheren Limit führt.

Zusätzlich erhebt Coinbase Transaktionskosten von 1,49 % des Transaktionswertes. Somit werden bei einer Transaktion von 100 € rund 1,49 € für Transaktionskosten genutzt. Wird Geld von Coinbase an das eigene Konto transferiert, so werden einmalig 0,15 € berechnet.

Coinbase Kosten – Was ist kostenlos bei Coinbase?

Die Gebührenregelung bei Coinbase ist noch recht neu, denn bis zum März 2017 waren alle Services komplett kostenlos. Zuvor waren alle On-Blockchain-Transaktionen kostenlos und die Gebühren wurden von Coinbase übernommen.

Hierbei handelt es sich lediglich um einen Schutzmechanismus, sodass die kostenintensiven Prozesse nun von den Tradern getragen werden. Doch auch einige Bestandteile des Angebots bleiben auch in Zukunft kostenlos, sodass etwa die etablierten und zugleich beliebten Wallets ohne zusätzliche Gebühren nutzbar sind.

Bei den Wallets handelt es sich um spezielle Geldbörsen, welche für das Sichern von Bitcoin, Ethereum oder Litecoin ausgelegt sind. Des Weiteren fallen zudem keine Transaktionskosten für Transaktionen zwischen Coinbase-Nutzern an.

Somit können Coinbase-Nutzer in gewohnter Manier untereinander Tokens transferieren ohne zusätzliche Gebühren fürchten zu müssen. Zu guter Letzt bleibt auch die Benutzung der App kostenlos.

Diese ist unter den Investoren besonders beliebt, da die Nutzung sehr intuitiv und die Funktionalität sehr ausgereift ist. Zudem bietet die App alle wichtigen Informationen auf einen Blick und kann mit einer konstanten Performance überzeugen.

Warum gibt es Coinbase Kosten?

Wie bereits in der Einleitung angedeutet, wurde Coinbase als Startup im Jahr 2012 gegründet. Mittlerweile ist das Wachstum eine wichtige Kennziffer für den unternehmerischen Erfolg, sodass etablierte Unternehmen wie Netflix oder Amazon stets das Wachstum über die Profitabilität setzen.

Um neue Risikokapitalgeber zu akquirieren, haben die Gründer von Coinbase einen Fokus auf die Steigerung der Nutzerzahlen gesetzt. Allerdings führte dieses Vorgehen auch zu schnell steigenden Kosten, sodass im März 2017 auf einen neuen Ansatz gesetzt wurde.

Kunden sollen eigenständig für die anfallenden Transaktionsgebühren aufkommen und zeitgleich die Plattform finanzieren. Durch diesen Umschwung kam es im August 2017 zu einer Bewertung von 1,6 Milliarden US-Dollar, sodass Coinbase des Status eines Crypto-Unicorns erhalten hat.

Laut den Gründern führte vor allem das steigende Marktinteresse zum neuen Ansatz, denn aufgrund schnell steigender Nutzerzahlen kam es zeitgleich zu einer höheren Anzahl von Transaktionen. Hierdurch entstanden deutlich höhere Transaktionskosten, welche schlussendlich auf den Nutzer umgelagert werden mussten.

Des Weiteren wurde durch die Umstellung im März 2017 eine der bekanntesten Funktionen entfernt: der SMS-Service. Hierbei handelte es sich um eine Möglichkeit Service-Änderungen via SMS zu initiieren. Der Grundstein für diese Funktionalität wurde auch im Jahr 2013 gelegt, einem Jahr, in dem die Nutzung von Smartphones noch nicht so standardisiert war.

Ersetzt wurde dieser Service mittlerweile von der App, welche eine breitere Nutzerbasis schaffen konnte.

Wie werden die Coinbase Kosten verrechnet?

Schlussendlich wird noch ein Blick auf die Verrechnung der Coinbase Kosten geworfen. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass alle Kosten untereinander, inkl. des Kaufpreises angezeigt werden. Somit sind die Kosten sehr transparent gehalten und gut überschaubar.

Zudem wird dem Käufer somit sofort klar, dass eine Transaktion über beispielsweise 100 € nicht zu einem Kauf der Währung im Wert von 100 € führt, sondern die  Coinbase Kosten vorab abgezogen werden. Dieses Vorgehen ist letztendlich jedem Investor an den Börsen bekannt und somit keine Neuheit.

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