Veröffentlicht: 16.01.2018

Coinbase Gebühren

Fallen bei Coinbase Gebühren an?

Bevor wir die Coinbase Gebühren im Detail betrachten, schildern wir erstmal, was denn Coinbase genau ist. Bei Coinbase handelt es sich um ein 2012 gegründetes Unternehmen, das sowohl eine Wallet – dabei handelt es sich um ein „Konto“ für Digitalwährungen – anbietet als auch die Möglichkeit, Kryptowährungen, für die eine Wallet angeboten wird, zu handeln.

Der Handel von Kryptowährungen auf Coinbase wird nur zwischen Kryptowährungen und Fiatgeld durchgeführt, es gibt also keine Möglichkeit, eine Kryptowährung gegen eine andere Digitalwährung zu tauschen. Zur Gründung von Coinbase waren die angebotenen Dienstleistungen noch kostenfrei, jedoch werden mittlerweile Coinbase Gebühren verlangt.

Die Gebührenstruktur ist dabei sehr kompliziert aufgebaut, sodass man sich vor einem Handel auf Coinbase gut darüber informieren sollte.

Gebühren für Transaktionen

Bei Coinbase gibt es keine Gebühren für Transaktionen von Kryptowährungen. Trotzdem muss natürlich eine Gebühr für jede Transaktion gezahlt werden, die jedoch nicht von Coinbase ausgeht.

Hierbei handelt es sich um die sogenannte Netzwerkgebühr. Diese wird der Transaktion angehängt und schließlich dem Miner als Belohnung für das Abwickeln der Transaktion gezahlt.

Die Höhe der Netzwerkgebühr wird von Coinbase dynamisch berechnet und kann je nach dem Transaktionsvolumen der Kryptowährung höher oder niedriger sein. Die Gebühr, die für die jeweilige Transaktion gezahlt werden muss, wird beim Versenden der Kryptowährungen schon vor dem Abschicken angezeigt.

Jedoch bietet Coinbase sogar einen Weg, um die Digitalwährungen ganz ohne Gebühren zu verschicken. So gibt es die Möglichkeit, anstatt von einer Wallet-Adresse eine auch bei Coinbase registrierte E-Mail-Adresse als Empfänger auszuwählen, wofür keine Gebühren anfallen.

Diese Transaktionen finden dann außerhalb der Blockchain statt und haben gleichzeitig noch den Vorteil, dass sie schneller durchgeführt werden können.

Gebühren für Käufe und Verkäufe

Sollte man sich entscheiden, auf Coinbase eine Kryptowährung zu erwerben oder zu verkaufen, fallen dafür Gebühren an. Deren Höhe ist je nach Zahlungsmethode unterschiedlich.

So fallen für Käufe pauschal Coinbase Gebühren in Höhe von 1,49 % des Transaktionswerts an. Bezahlt man den gesamten Kauf dann per SEPA-Überweisung, fallen keine weiteren Gebühren an.

Werden die Kryptowährungen jedoch per Kreditkarte erworben, so zahlt man 3,99 % des Transaktionswertes als Gebühr. Somit würde man bei einem Kauf von Kryptowährungen im Wert von 100 € bei Zahlung per SEPA-Überweisung insgesamt 101,49 € zahlen, wohingegen bei Zahlung per Kreditkarte insgesamt 103,99 € fällig wären.

Allerdings werden die Käufe per Kreditkarte sofort freigegeben, wobei bei Zahlung per SEPA-Überweisung eine Bearbeitungszeit von bis zu fünf Tagen seitens Coinbase in Anspruch nehmen kann. Zusätzlich müssen die SEPA-Überweisungen manuell durchgeführt werden.

Wenn man also von Kursgewinnen in den nächsten Tag ausgeht, sollte man die Zahlung per Kreditkarte tätigen, da die Coinbase Gebühren dann im Hintergrund stehen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man sich gut überlegen sollte, mit welcher Zahlungsmethode man die Kryptowährungen kauft.

Für Verkäufe fallen Coinbase Gebühren in Höhe von 1,49 % des Transaktionswerts an. Das bedeutet, dass bei einem Verkauf von Kryptowährungen im Wert von 100 € schließlich 98,51 € an den Verkäufer weitergegeben werden. Sollte man sich dafür entscheiden, das Geld nicht erneut zu investieren, sondern auszuzahlen, dann ist dies nur per SEPA-Überweisung möglich.

Dafür verlangt Coinbase eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 15 Eurocent.

Weitere Gebühren bei Coinbase

Coinbase bietet weiterhin viele seiner Services kostenfrei an und es gibt auch keine Anzeichen dafür, dass sich das in Zukunft ändern wird. So werden bei Coinbase einerseits keine Gebühren für die Führung der Wallets verlangt, anderseits lässt sich auch die App von Coinbase kostenlos nutzen.

Auch lassen sich kostenfrei weitere Adressen auf eine Wallet registrieren. Außerdem fallen keine Coinbase Gebühren für die Verifizierung der Identität zum Freischalten des Kaufs und Verkaufs von Kryptowährungen auf Coinbase an.

Weitere Angebote, die ohne Coinbase Gebühren angeboten werden, sind beispielsweise die wiederkehrenden Transaktionen, bei denen ein Dauerauftrag für bestimmte Transaktionen eingerichtet werden kann oder die Erstellung von Berichten über den Kontoverlauf, um diese beim Finanzamt einzureichen.

3 Kommentare

  • grasi85 schreibt:

    Ich wollte gerade per Überweisung 100€ bei Coinbase einzahlen, bekomme dann aber die Meldung „Bei per Überweisung erfolgten Einzahlungen wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 10 $ erhoben.“
    Damit macht die Nutzung von Coinbase bei so niedrigen Einzahlungen keinen Sinn mehr!

  • Lux1211 schreibt:

    Totaler blödsinn, bis dato waren die Gebühren immer 1% dh. Bei 100€ einzahlung fallen 1€ gebühr an. Bei 1000€ wären es dann 10€. Bist du dir sicher das du nur 100 und nicht 1000€ eingegeben hast…???

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