Veröffentlicht: 27.01.2018

Coinbase Auszahlung

Coinbase Auszahlung: Alles was Sie wissen müssen

Die Coinbase Auszahlung ist einfach und schnell. Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung von der korrekten Eingabe bis zur Gutschrift auf Ihrem Bankkonto. Erfahren Sie auch, wie Sie Ihre Gewinne richtig versteuern und was Sie dabei beachten müssen.

Was ist coinbase?

Coinbase ist einer der größten und bekanntesten Anbieter von eWallets für das Geschäft mit den wichtigsten Kryptowährungen. Der Dienstleister bot im Jahr 2012 erstmals den Handel von Bitcoin an.

Inzwischen wurde die Angebotspalette auf Ethereum und Litecoin ausgeweitet. Angesichts der wachsenden Anzahl von Kryptowährungen ist die Aufnahme weiterer Devisen sehr wahrscheinlich.

Nach Ihrer Anmeldung bei coinbase legen Sie sich Wallets an. Dabei handelt es sich um virtuelle Geldbeutel, in denen Ihre Geldeinheiten aufbewahrt werden.

Für jede Währung haben Sie ein separates Wallet – auch für Ihre Bestände in Euro.

Bei coinbase können Sie Währungen kaufen, tauschen und versenden. Die coinbase Auszahlung ist simpel und schnell.

Welche Varianten gibt es bei der coinbase Auszahlung?

Bei den Auszahlungen haben Sie die Wahl zwischen dem Versenden von Geld und der Gutschrift auf Ihr Bankkonto.

Geld versenden

Bei dem Versenden von Geld handelt es sich nicht um eine coinbase Auszahlung im engeren Sinne. Dennoch transferieren Sie einen Teil Ihres Bestands an ein anderes Wallet. Technisch sind hierzu die folgenden Schritte nötig:

  1. Öffnen Sie coinbase und rufen Sie den Reiter „Senden / Anfordern“ auf.
  2. Geben Sie den Empfänger und den gewünschten Betrag ein.
  3. Wählen Sie das gewünschte Wallet aus.
  4. Klicken Sie auf den Button „Senden“ am unteren Ende.
  5. Bestätigen Sie die Transaktion.
  6. Innerhalb weniger Minuten ist das Geld bei dem Empfänger.

Beachten Sie, dass für den Zahlungsverkehr Netzwerkgebühren anfallen.

Geld auf das Bankkonto gutschreiben lassen

Die coinbase Auszahlung auf ein Bankkonto setzt ähnliche technische Schritte voraus wie der Krypto-Zahlungsverkehr. Allerdings müssen Sie vor der Transaktion den gewünschten Krypto-Betrag an die Euro-Wallet senden.

Auf diese Weise nehmen Sie einen Devisentausch vor. Ohne diesen Vorgang wäre eine Auszahlung auf ein herkömmliches Bankkonto nicht möglich, da Finanzinstitute keine Krypto-Konten führen.

Im Anschluss sind es nur noch wenige Klicks bis zur coinbase Auszahlung:

  1. Rufen Sie Ihre Euro-Wallet auf.
  2. Hier finden Sie die Optionen „Deposit“ und „Withdraw“.
  3. Auszahlungen nehmen Sie mit „Withdraw“ vor.
  4. Wählen Sie Ihr hinterlegtes Bankkonto aus. Alternativ können Sie eine beliebige andere Bankverbindung eingeben.
  5. Geben Sie den gewünschten Auszahlungsbetrag an.
  6. Mithilfe des Buttons „Continue“ gelangen Sie zum Bestätigungsformular.
  7. Überprüfen Sie Ihre Angaben und bestätigen Sie die Auszahlung.
  8. Innerhalb weniger Tage haben Sie das Geld auf Ihrem Bankkonto.

Das müssen Sie bei Auszahlungen von coinbase beachten

Der Handel mit Kryptowährungen ist technisch keine große Herausforderung. Die Zahlungsdienstleister haben Ihre Homepages und Apps stetig an die Bedürfnisse von privaten Anlegern angepasst. Das Ergebnis sind intuitiv bedienbare Banking-Tools.

Steuerrechtlich sind Kryptowährungen Neuland. Deshalb finden Sie hier die wichtigsten Regelungen in einer kurzen Zusammenfassung. Eine ausführliche Beratung für Ihre individuelle Situation bietet Ihnen Ihr versierter Steuerberater.

  • Anlagen in Kryptowährungen sind nicht kapitalertragssteuerpflichtig.
  • Verkaufen Sie Ihre Coins innerhalb eines Jahres, sind die Gewinne nach § 23 EStG einkommenssteuerpflichtig mit Ihrem persönlichen Steuersatz. Somit greifen hier die Regelungen, die auch für Immobiliengewinne und -spekulationen gelten.
  • Steuerpflichtig wird Ihr unterjähriger Verkauf, wenn Ihr Gewinn die Freigrenze von 600 Euro übersteigt. Die Steuerpflicht gilt in diesem Fall für den gesamten Ertrag.
  • Halten Sie Ihren Bestand länger als ein Jahr, entfällt die Steuerpflicht.
  • Die Haltedauer wird anhand des First-In-First-Out-Prinzips ermittelt: Zuerst gekaufte Bestände werden auch als erste verkauft.
  • Sie sind gegenüber dem Finanzamt zur Mitwirkung verpflichtet. Die lückenlose Aufbewahrung aller Unterlagen zu Ihren Kryptogeschäften ist daher sehr wichtig.

11 Kommentare

  • Ute Ernst schreibt:

    Guten Tag Herr Mücke,

    ich weiss jetzt nicht ob die vorherige Mail an Sie versandt wurde. Es war auf einmal alles verschwunden. Deswegen noch einmal meine Zeilen.

    Vielen Dank für Ihre ausführlichen Informationen auf Ihrer Seite. Mich würde interessieren, ob es bei der Auszahlung von Coinbase auf das eigene Bankkonto einen Grenzwert vom Betrag her gibt. Ich habe mal gelesen, ab 1’000€ würde Coinbase nicht genehmigen, was ich mir jedoch nicht vorstellen kann, wenn man ordentlich verifiziert ist.
    Ich möchte zum Beispiel 50’000 € auf mein Bankkonto überweisen, gibt es da Probleme wegen Geldwäschegesetz?

    Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.

    Freundliche Grüsse
    Ute Ernst

  • Lehmann schreibt:

    Guten Tag

    Wenn ich Coins verkaufe, geht der betrag in CHF direkt auf mein Konto der Kreditkarte welche registriert ist und mit welcher ich auch Coins kaufe?

  • Werner Rindchen schreibt:

    Hallo,
    Ich habe bei hastrade ein Konto mit ca. 8400€.
    Dieses Geld wollte ich auszahlen lassen.
    Hashtrade hat das geld an coinbase überweisen.
    Ich bekam einen Anruf von coinbase, dass ich die gleiche Summe nochmals an coinbase überweisen sollte, damit ich mein geld das von hastrade zu coinbase überwiesen wurde auch ausgezahlt bekomme.
    Ist dies ein Fake. Habe nie gehört, dass man Geld überweisen muss, um Geld zu bekommen.
    Für Info wäre ich ihnen dankbar.
    Gruss
    Werner

    • Linse schreibt:

      Das gleiche Problem habe ich momentan auch mit dem Coinbase Konto. Ich habe von einem anderen Handelskonto das Guthaben in Bitcoin auf das Coinbase Konto auszahlen lassen. Jetzt hat Coinbase dies gesperrt und verlangt, dass mindestens 50% des Wertes an Bitcoin gekauft werden. Das macht doch gar keinen Sinn oder? Ich hab gar nicht genügend Geld, was ich nicht benötige, um dem nach zu kommen.

    • TXO 85 schreibt:

      Hallo Werner,

      ich habe gerade das selbe Problem. Hast du da mittlerweile etwas unternommen oder heraus gefunden?

  • Peter Enis schreibt:

    Coinbase sind Halsabschneider. Überall versteckte Gebühren und leer Versprechungen.

  • Conny B. schreibt:

    Guten Tag
    Wenn ich eine Kryptowährung ins Eurowallet verkaufen will kommt folgende Meldung:
    „your account doesn’t qualify to hold a cash balance“

    Warum geht es nicht?
    Danke für ein Feedback

  • Monika Burkhard schreibt:

    hallo, ich wollte von meinem Coinbaise Konto Geld auf meine Bank überweisen lassen. Dann bekam ich die Info, ich müsse 33 % vom Gesammtbetrag aus Liquititätsgründen zuerst einzahlen. Habe ich gemacht…darauf wieder ein Schreiben, ich hätte die 72 Stunden überschritten und müsse nun nochmal 28 % vom Gesamtbetrag (der natürlich jetzt höher war durch meine Einzahlung) nochmal überweisen. ist das so?
    vielen Dank für die Hilfe.

  • Monika Burkhard schreibt:

    hallo, ist das korrekt, dass bei Auszahlungsantrag Coinbaise eine Liquiditätsprüfung verlangt in Form einer Einzahlung vom 33 %?
    Ich habe das gemacht und dann kam die Mitteilung, da ich das Geld nicht innerhalb von 72 Std. überwiesen hätte, müsse ich nun nochmal 28 % auf den Gesamtbetrag überweisen. Ist das korrekt?

  • Erwin Osen schreibt:

    Für die Auszahlung meines BitCoin-Guthabens in Euro soll ich 51% des BitCoin-Guthabens als Liquiditätsprüfung noch einmal an Coinbase transferieren, erst dann könne mein BitCoin- Guthaben in Euro auf mein Bankkonto in EURO übertragen werden. Ist das die korrekte Regel? mir erscheint das sehr fragwürdig.

  • jürgen schreibt:

    Coinbaise verlangt bei mir ebenfalls Liquiditätsprüfung in Form einer Einzahlung vom 33 %
    Ich habe das gemacht und dann kam die Mitteilung, da ich das Geld nicht innerhalb von 72 Std. überwiesen hätte, müsse ich nun nochmal 33 % auf den Gesamtbetrag überweisen. Ist das korrekt?

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