Veröffentlicht: 24.02.2018

Bitcoins schürfen

Wie funktioniert Bitcoins schürfen?

Um Bitcoins zu minen, alternativ kann auch die Rede vom Bitcoins schürfen sein, muss ein Miner Rechenleistung zur Verfügung stellen, sodass diese zur Verarbeitung von Transaktionen sowie zur Synchronisierung und Absicherung aller Nutzer im Netzwerk genutzt werden kann.

Die Grundvoraussetzung für den Synchronisationsprozess ist die Dezentralisierung, denn während Transaktionen in klassischen Bezahlsystemen zentral verifiziert werden, wird dieser Prozess aufgrund des dezentralen Netzwerkes ausgelagert und durch die Nutzer durchgeführt.

Geschichtlich betrachtet ist der Begriff des Minings vom Goldrausch des 19. Jahrhunderts geprägt. Allerdings wird mittlerweile kein Fokus auf das Goldschürfen, sondern auf dem Schürfen von Bitcoins.

Warum muss man Bitcoins schürfen?

Bei Bitcoin handelt es sich um eine Kryptowährung, sodass im Sekundentakt Transaktionen getätigt werden. Innerhalb des Bitcoin-Netzwerks werden diese Transaktionen abgewickelt. Hierfür werden eine definierte Anzahl an Transkationen, die innerhalb der sogenannten Blockzeit anfallen gesammelt und in einen Block geschrieben.

Die Bestätigung der Transaktionen und somit auch der Abschluss des Blocks ist die Aufgabe des Miners. Nachdem der Block fertiggestellt wurde, erhält der Miner eine Entlohnung in Form von Bitcoin.

Bitcoins schürfen – Wie erstellt man einen Hash?

Wird ein Block fertiggestellt, so wird dieser an die Blockchain angehangen. Diese kann als eine Art Kontenbuch verstanden werden und dient zur Schaffung von Transparenz im Zahlungsverkehr, dennoch wird der Initiator der Transaktion anonymisiert.

Der eigentlich relevante Teil des Minings erfolgt bei der Generierung von Blöcken, denn die Miner müssen eine komplexe und komplizierte mathematische Gleichung lösen, sodass eine Transaktion in eine Zeichenkette umgewandelt wird.

Die Lösung dieses Vorgangs wird auch als Hash bezeichnet und stellt die letzte Zeile eines Blocks dar. Neben den Transaktionen, die verifiziert werden müssen, wird auch der vorherige Hash genutzt, sodass alle Blöcke aufeinander aufbauen und eine Manipulation des Netzwerks nahezu unmöglich wird.

Bitcoins schürfen – Wie findet man einen unvollständigen Block?

Die Lösung der Gleichung ist eine große Herausforderung, doch auch das Finden unvollendeter Blöcke ist wichtig, denn nur diese können verifiziert werden. Um das Mining für die Miner schwieriger zu gestalten, wurde die sogenannte Schwierigkeit eingeführt.

Diese bestimmt das Aussehen des Hashs. Da das Hashen dazu führt, dass die Transaktionen verändert werden, wird eine sogenannte Nonce verwendet. Somit wird bis zum Abschluss des Hashs lediglich die Nonce verändert. Wird die Nonce gefunden, so erhalten die beteiligten Miner einen entsprechenden Anteil an der Bitcoin-Belohnung.

Welches Equipment benötigt man zum Bitcoins schürfen?

Zum Bitcoins schürfen gibt es verschiedene Ansätze, denn Miner können sogenannte ASICs nutzen, Cloud-Rechenkapazität kaufen oder an einem Mining Pool teilnehmen. Das Cloud-Mining ist der wohl bequemste Ansatz, denn die Miner erwerben lediglich Rechenkapazität bei einem entsprechenden Anbieter, richten eine Wallet ein und beginnen mit dem Schüfen der Bitcoins.

Alternativ kann auch Hardware beschafft werden, welche speziell für das Mining ausgelegt ist. Bei Bitcoin muss auf professionelle Hardware zurückgegriffen werden, welche auf ASIC-Chips basiert. Hierbei ist ein besonderes Augenmerk auf die Storm-Aufnahme zu werfen, denn diese hat einen hohen Einfluss auf die Profitabilität.

Doch auch die Teilnahme an einem Mining-Pool kann ein Ansatz für das Mining sein, denn für Solo-Miner erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf den Abschluss eines Blocks signifikant. Hierfür greift der Pool auf die gesamte Rechenleistung des Netzwerks zurück.

Für jeden Miner ist die Profitabilität die entscheidende Kenngröße für das Mining. Mit unserem Vergleichsrechner (hier klicken) können Sie ermitteln, ob Sie Bitcoins schürfen sollten und dieser Vorgang lukrativ ist.

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