Veröffentlicht: 08.01.2018

Bitcoin Transaktionsgebühr

Wie entsteht die Bitcoin Transaktionsgebühr?

Die Bitcoin Transaktionsgebühr betrifft die wohl bekannteste Kryptowährung der Welt. Durch den rasanten Anstieg des Wertes hat Bitcoin in den letzten Monaten ein großes Interesse auf sich gezogen.

Durch die Wertsteigerung sind auch viele Anleger an einem Kauf interessiert.Der Weg bis hin zu einem Kauf von Bitcoins kann unter Umständen zeitaufwendig und teuer sein.

Wer profitieren möchte und möglichst erfolgversprechend Bitcoins erwerben will, sollte sich gründlich im Vorfeld informieren. Denn mit dem Kauf von Bitcoins entstehen nicht nur die Kosten für die Kryptowährung, sondern auch für die Transaktion selbst.

Jeder Kauf unterliegt einer Bitcoin Transaktionsgebühr. Da diese ebenfalls in den letzten Monaten rasant angestiegen ist, lohnt sich ein detaillierter Blick auf diese Gebühren.

Nur wer versteht, wie die Gebühren funktionieren, kann auch von ihnen profitieren.

Was ist eine Bitcoin Transaktionsgebühr?

Grundsätzlich sind sie Gebühren von Bitcoin-Transfers zwischen zwei Adressen. Voraussetzung für eine Transaktion sind die Gebühren nicht und prinzipiell sind sie freiwillig.

Dennoch gilt die Bitcoin Transaktionsgebühr als Anreiz für Miner, neue Blöcke zu erzeugen. Ohne die Transaktionsgebühr würde bei einer Transaktion lediglich die Blockvergütung anfallen.

Wie entsteht Bitcoin Transaktionsgebühr?

Die Nachfrage nach Bitcoin bestimmt auch die Gebühren. Denn Bitcoin – Transaktionen sammeln sich in 1 Megabyte großen Blöcken, in denen es Platz für 2.500 Transaktionen gibt.

Alle zehn Minuten generiert sich ein neuer Block für neue Transaktionen. Somit ist das Netzwerk fähig, vier Transaktionen in einer Sekunde zu verarbeiten.

Daher ist es wenig verwunderlich, dass Bitcoin Transaktionen durchaus zeit-intensiv sein können. Aus diesem Grund hängen Käufer ihren Transaktionen Gebühren an.

Das soll dazu führen, dass die Übermittlung der Transaktionen schneller an das Bitcoin Netzwerk erfolgt und Bitcoin-Miner die Transaktionen bevorzugt behandeln.

Höhere Gebühren bedeuten demnach eine bevorzugte, schnelle Transaktionen. Viele Käufer, die eine schnelle Transaktion benötigen, zahlen eine höhere Gebühr als Käufer ohne Zeitdruck.

Im Anschluss einer Transaktion bestätigt das Bitcoin-Netzwerk diese.

Entwicklung der Gebühren

Nicht nur die Währung selbst, auch die Bitcoin Transaktionsgebühren haben einen rasanten Anstieg in den letzten Wochen und Monaten erlebt.

Bei nahezu jeder Transaktion zahlen Käufer eine Gebühr. Diese ist zwar keine zwingende Voraussetzung, doch empfohlen. Gerade bei einer großen Datenmenge ist die Botcoin Transaktionsgebühr unerlässlich.

Aktuell liegt die Gebühr für eine Transaktion bei 16,25 $ (Stand 12/2017). Ende November des gleichen Jahres, also nur vier Wochen früher, betrug die Gebühr noch 4,53 $.

Die Höhe der Gebühren sind für viele Käufer problematisch geworden. Denn soll eine Transaktion in kurzer Zeit erfolgen, ist eine erhöhte Gebühr garantiert.

Wer dennoch auf die Gebühr verzichtet, muss manchmal ganze Tage auf die Bestätigung der Transaktion warten. Die Bestätigung wiederum bedeutet, dass vonseiten des Netzwerks keinerlei Zweifel bestehen, dass die Bitcoins bei dem rechtmäßigen Empfänger angekommen sind.

Bis vor einiger Zeit hatte sich das Bitcoin Cash System noch bewährt. Dieses war dafür gedacht, die Zeit der Transaktionen zu beschleunigen.

Allerdings befindet sich Bitcoin noch immer in einem alten System und die hohe Nachfrage verschärft die Situation.

Hoffnung macht ein bisher lediglich in der Testphase bestehendes System. Das sogenannte Lightning-Bezahlsystem könnte Transaktionen außerhalb des Bitcoin-Netzwerkes möglich machen.

Damit wären die Transaktionen unabhängig von den Bitcoin-Blöcken und könnten deutlich schneller erfolgen.

Wer erhält die Bitcoin Transaktionsgebühr?

Die Bitcoin-Miner bestätigen als erste die Transaktionen. Somit erhalten sie auch die Gebühren.

Wer hinter dem Miner steckt, ist bei der Anzahl und Geschwindigkeiten der Transaktionen nicht zu sagen und rein zufällig. Die Gebühr entschädigt den Miner für seinen Aufwand. Dieser beinhaltet Stromkosten und Hardware.

Die Bitcoin Transaktionsgebühr erhält der Miner erst, wenn ein neuer Block ensteht. Dort finden sich alle gesammelten Transaktionen vor und die Gebühren für alle Transaktionen gehen an den Miner.

Wer sich dazu entschließt, keine Bitcoin Transaktionsgebühr zu bezahlen, muss sich auf eine lange Transaktionszeit einstellen. Denn der Miner ist nicht dazu verpflichtet, Transaktionen ohne Gebühr mit in den Block aufzunehmen.

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