Veröffentlicht: 26.02.2018

Bitcoin Farmen

Was versteht man unter Bitcoin Farmen?

Bitcoin Farmen ist ein Weg, um an die beliebte Kryptowährung zu gelangen. Bitcoin wurde bereits im Jahr 2008 durch das entsprechende Whitepaper vorgestellt und schlussendlich 2009 veröffentlicht. Seit diesem Zeitpunkt können Nutzer Bitcoin farmen.

Das Bitcoin Farmen wird auch als Mining bezeichnet und dient zur Aufrechterhaltung des Netzwerks. Beim Farmen von Bitcoins geht es vor allem um die Verifizierung von Transaktionen sowie um die Absicherung des Netzwerks.

Hierbei werden offene Transaktionen durch das Lösen mathematischer Funktionen in sogenannte Blöcke geschrieben. Nutzer, die ein Interesse am Mining haben, sollten sich bewusst sein, dass hierbei ein großer Konkurrenzkampf herrscht. Durch eine Blockzeit von 10 Minuten wird verhindert, dass dieser Konkurrenzkampf locker ist.

Zusätzlich gilt die Schwierigkeit oder auch Difficulty als wichtige Kenngröße, denn diese bestimmt wie schwer das Lösen der Gleichungen ist. Durch eine steigende Nutzeranzahl im Netzwerk und somit auch einer steigenden Rechenleistung, kommt es zu einem rasanten Anstieg der Schwierigkeit.

Somit sollten Miner verschiedene Möglichkeiten für das Bitcoin Farmen in Betracht ziehen, sodass ein Maximum an Profitabilität gewährleistet werden kann.

Die verschiedenen Ansätze für das Bitcoin Farmen

Für das Lösen der mathematischen Formeln wird eine hohe Rechenleistung benötigt. Insbesondere sogenannte Solo-Miner, die eigenständiges Mining betreiben, sollten auf die möglichen Kosten achten. Vor allem das Mining verbraucht viel Strom, denn die komplette Leistung des Computers wird für das Mining genutzt.

Hierdurch sorgen hohe Strompreise für eine niedrige Profitabilität. Auch die persönliche Zeit sollte berücksichtigt werden, denn das Mining ist ein arbeitsintensiver Prozess, sodass der eigene Wert der Freizeit berücksichtigt werden muss.

Neben diesen variablen Positionen sind jedoch auch die Fixkosten für die Hardware zu berücksichtigen, denn ein guter Rechner kostet mindestens über 2000,00 €.

Die Hardware leidet zudem unter einem konstanten Problem, dem technischen Fortschritt. Hierbei geht es vor allem um die steigende Leistungsfähigkeit der anderen Teilnehmer, sodass auch Folgekosten für Hardware-Upgrades einberechnet werden müssen.

Um dieses Problem zu umgehen oder die Wirkung etwas zu egalisieren, können Miner an sogenannten Mining-Pools teilnehmen. Hierbei muss im ersten Schritt ein passender Pool gefunden werden. Nach der Teilnahme am Pool, greift dieser auf die Rechenleistung des Computers zurück und bündelt diese mit der Rechenleistung anderer Pool-Mitglieder.

Dies führt dazu, dass in Summe eine besonders hohe Rechenleistung vorliegt und die Chance auf den Abschluss eines Blocks steigt. Als Nachteil sind die anfallenden Kosten und die geringere Ausschüttung zu betrachten.

Schlussendlich kann auch das Cloud-Mining als Alternative für das Bitcoin Farmen genutzt werden. Bei diesem Ansatz werden die variablen Kosten minimiert, indem Cloud-Rechenleistung gekauft wird.

Die User können diese Rechenleistung anschließend in die verschiedenen Kryptowährungen investieren und erhalten hierdurch konstante Zahlungen. Der Nachteil sind befristete Laufzeiten sowie K.O-Kriterien, welche den Vertrag bei negativen Miningerträgen sofort beenden.

Die Profitabilität als wichtigste Kenngröße beim Bitcoin farmen

Wer Bitcoins farmen möchte, muss sich vorher zwingend mit der Profitabilität des Investments beschäftigen, denn nur eine hohe Profitabilität macht diesen Vorgang lohnenswert. Wir haben einen Rechner entwickelt (hier klicken), der Ihnen hilft herauszufinden, ob das Bitcoin Farmen zum aktuellen Zeitpunkt lukrativ ist.

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